Richtig krankmelden: Bei diesen Fehlern droht sogar die Kündigung

17. Januar 2018 - 11:30 Uhr

Das müssen Sie bei der Krankmeldung beachten

Damit Sie bei einer Krankmeldung rechtlich auf der sicheren Seite sind, gilt es, ein paar Dinge zu beachten. So reicht es zum Beispiel nicht, sich einfach am ersten Tag der Krankheit krank zu melden, dabei müssen sogar Uhrzeiten beachtet werden.

Ein Urteil besagt, dass Arbeitnehmer sich bei ihrem Arbeitgeber bis spätestens 11 Uhr am Tag des Fernbleibens krankgemeldet haben müssen. Dafür reicht zwar eine SMS oder Email, einen besseren Eindruck macht es allerdings, wenn Sie direkt beim Arbeitgeber anrufen, um Folgefragen zu klären. Sehr wahrscheinlich möchte Ihr Arbeitgeber auch wissen, wann Sie wieder einsatzfähig sein werden.

Apropos einsatzfähig - eine Krankschreibung vom Arzt brauchen manche Arbeitnehmer nicht erst ab dem dritten Krankheitstag. Einige Firmen haben spezielle Vorgaben, die sie rechtlich auch durchsetzen dürfen. Deshalb müssen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber informieren, wie die Richtlinien für Krankmeldungen sind. Sollten Sie diese Richtlinien nicht beachten, kann im Ernstfall auch eine Abmahnung drohen.

Wussten Sie schon, dass Sie nicht zwingend das Bett hüten müssen, wenn Sie krankgemeldet sind? Alle gesundheitsförderlichen Maßnahmen sind durchaus erlaubt. Auch wenn viele Angestellte ein schlechtes Gewissen haben, sich Draußen von Kollegen oder gar dem Chef erwischen zu lassen, während sie krank sind. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann Ihnen niemand übel nehmen.

Manche würden ausschweifende Partys zwar auch als gesundheitsfördernd bezeichnen, das sieht Ihr Chef aber sicherlich anders. Planen Sie also besser keine wilden Aktivitäten, die Fragen aufwerfen und Sie in ein schlechtes Licht stellen. Bleiben Sie lieber im Bett und kurieren Sie Ihre Krankheit richtig aus.

Was Sie bei der Krankmeldung noch beachten müssen und welcher Fehler sogar zu einer Kündigung führen kann, erklären wir Ihnen im Video.