Deutscher Onlineshop nicht mehr erreichbar

Reno meldet Insolvenz an: Rund 1.000 Arbeitsplätze des Schuhhändlers betroffen

Deutschland Osnabrück Flagshipstore der Reno Fashion & Shoes GmbH
Flagshipstore der Reno Fashion & Shoes GmbH in Osnabrück.
Imago

Eine weitere bekannte Handelskette musste Insolvenz anmelden. Der Schuhhändler Reno ist pleite. Betroffen sind mindestens 180 Filialen in Deutschland und rund 1.000 Arbeitsplätze.

Reno zweitgrößter Schuhhändler in Deutschland

Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, hat die Reno Schuhcentrum GmbH Insolvenz angemeldet. Am 28. März 2023 wurde vom Amtsgericht Hameln ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet.

Der Schuhhändler betreibt in Europa etwa 300 Filialen, in Deutschland rund 180 Standorte. Insgesamt sind rund 1.000 Arbeitsplätze von der Insolvenz betroffen. Reno ist in Deutschland nach Deichmann der zweitgrößte Schuhhändler.

Der eingereichte Insolvenzantrag betrifft offenbar nur die deutschen Filialen - nicht die Schwester-Unternehmen in Österreich und der Schweiz.

Die kriselnde Schuhhandelskette hatte erst vor einem halben Jahr einen neuen Eigentümer bekommen. Ende September hatte die HR Group den Schuhhändler an die cm.sports GmbH in Kooperation mit GA Europe verkauft.

Aber wie schlimm steht es um das Unternehmen? Der Webshop ist derzeit nicht zu erreichen. „Unser Onlineshop ist derzeit nicht erreichbar. Wir bitten um Dein Verständnis und sind bald wieder mit Neuigkeiten für Dich da!“, steht auf der Internetseite unter „reno.de“.

Es sind offenbar keine guten Neuigkeiten, die das Unternehmen mitzuteilen hat. (aze)

Mehr News-Videos aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Mobilität

Playlist: 30 Videos

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

"Retouren-Wahnsinn - Die dunkle Seite des Onlinehandels“ auf RTL+

Zu groß, zu klein, gefällt nicht - jede sechste Online-Bestellung wird zurückgeschickt, bei Kleidung sogar jede zweite. Für den Kunden einfach, für den Handel eine logistische Herausforderung. Denn die Pakete müssen nicht nur abgeholt werden, die Ware muss auch noch geprüft werden. RTL+ zeigt in der Doku "Retouren-Wahnsinn - Die dunkle Seite des Onlinehandels" alles – von der Rücksendung bis zur Verwertung der Ware.