Rauchmelder richtig installieren: So geht's
Rauchmelder retten Leben - aber nur, wenn sie an den richtigen Orten richtig installiert sind. Also so, dass der Rauch sie auch erreicht. Die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" des Forums Brandrauchprävention erklärt die Details.
Wo sind Rauchmelder im Haus Pflicht?
Wo es ein entsprechendes Gesetz gibt, kommen die Geräte in Schlafbereiche sowie Flure, die als Rettungswege dienen. Allerdings empfehlen die Experten, alle Wohnräume damit auszustatten. Außerdem ist ratsam, auf jeden Fall in jeder Etage mindestens ein Gerät zu installieren, am besten zentral gelegen wie im Flur. In offenen Wohnräumen über mehrere Geschosse sollte es mindestens einen Rauchmelder auf der obersten Ebene geben.
Reicht ein Gerät pro Raum?
Die Rauchmelder sind für 60 Quadratmeter große Zimmer ausgelegt.
Wie wird ein Rauchmelder optimal eingebaut?
Der Rauchmelder gehört an die Zimmerdecke, denn der Rauch steigt nach oben. Mit Dübeln und ein bis zwei Schrauben kann er dort auch ohne großes handwerkliches Talent montiert werden. Falls Sie keine Löcher in die Decke bohren wollen: Es gibt spezielle Magnethalterungen, die an die Decke geklebt werden können.
Am besten wird der Rauchmelder in der Raummitte angebracht, mit einem guten halben Meter Abstand zu den Wänden. Auch bei Dachschrägen muss der Rauchmelder waagerecht aufgehängt werden. Hier darauf achten, das Gerät nicht in die Dachspitze zu hängen, sondern mindestens dreißig Zentimeter tiefer.
Was bedeutet das für Küchen oder das Badezimmer?
Hier können die üblichen Geräte Fehlalarme auslösen. Besser sind also Spezialmelder, etwa sogenannte Wärme- oder Thermomelder, die zwischen Wasserdampf aus den Töpfen oder dem Spülbecken und gefährlichem Rauch unterscheiden.
