Ratgeber Gaming-Handys und Handhelds

Gaming-Handy oder Handheld? Das sind die perfekten Urlaubsbegleiter!

Spiel auf Smartphone
© dpa, Martin Gerten

27. Juli 2020 - 22:48 Uhr

Mobile Gaming: Handy oder Handheld-Konsole kaufen?

Starke Leistung, riesige und schnelle Displays sowie rasend schnelle Ladezeiten – Smartphones besitzen inzwischen alles, was eine tragbare Konsole bieten muss. Somit sind sie unterwegs – etwa im Urlaub – die passenden Begleiter für Spielefans. Möchte man jedenfalls meinen. Doch Technik ist nicht alles. Denn für Unterhaltung sorgen in erster Linie die Games, und da zeigen sich im Vergleich zur klassischen Handheld-Konsole wie der Nintendo Switch Unterschiede. Auch in anderen Bereichen gibt es Details, die für oder gegen Handy und Konsole als mobile Daddelkiste sprechen. Hier Tipps zum Kauf – und empfehlenswerte Geräte.

Handheld-Konsole oder Gaming-Handy kaufen? Das ist wichtig

  • Anschaffungskosten: Wer ein Handy in erster Linie zum Zocken nutzen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Das Smartphone benötigt besonders leistungsstarke Prozessoren, damit die Grafik nicht ruckelt. Und das Display sollte schön groß sein, damit Sie selbst kleinere Details in den Spielewelten ohne Lupe erkennen. Liefert der Bildschirm extrem hohe Bildwiederholraten von 120 Hertz, dann laufen Games besonders flüssig ab. Passende Smartphones starten bei mindestens 500 Euro. Tragbare Konsolen sind erschwinglicher: Ein Handheld wie die Switch Light kostet circa 200 Euro.

  • Spieleangebot: Zwar gibt es Blockbuster wie "Fortnite", "Minecraft" und "PlayerUnknown's Battlegrounds" auch für Handys, doch die meisten Konsolen-Kracher finden sich nicht in den App-Stores von Google und Apple. Abhilfe schaffen künftig möglicherweise Cloud-Systeme wie Google Stadia und Microsofts "Project xCloud", mit denen sich über die Internetverbindung viele "große" Games auf Smartphones streamen lassen. Dafür fallen aber je nach Abo-Variante Kosten von über 10 Euro monatlich an. Die Technik steckt momentan noch in den Kinderschuhen. Bis sie ausgereift ist, vergeht womöglich noch eine Weile. Für Handhelds wie die Nintendo Switch gibt es aktuell bereits Dutzende Konsolen-Blockbuster – etwa "The Legend of Zelda – Breath of the Wild"* 🛒.
     
  • Spielepreise und Flatrate-Abos: Smartphone-Zocker müssen in der Regel nicht so tief in die Tasche greifen wie Handheld-Besitzer: Viele Handy-Games sind kostenlos, sie finanzieren sich über den Verkauf zusätzlicher Inhalte wie Levels und Fahrzeuge – sogenannte In-App-Käufe. Und selbst Titel ohne diese Bezahloption kosten selten mehr als 10 Euro. Dafür sind sie zumeist nicht allzu tiefgründig – sie sollen ja nur kurzfristig in der Bahn, im Zug, Auto oder Flugzeug unterhalten. Von Google und Apple gibt es zudem Abo-Angebote, die Spiele umfassen – Sie laden die Titel dabei wie gewohnt vom jeweiligen App-Store herunter. Apples "Arcade"-Service kostet 4,99 Euro monatlich und bietet Zugriff auf circa 100 Spiele. Google verlangt für seinen "Play Pass"-Dienst ebenfalls 4,99 Euro monatlich. Abonnenten haben Zugriff auf mehrere Hundert Anwendungen und Spiele. Vergleichbare Flatrates gibt es für Nintendo Switch & Co. nicht. Die Preise für neue Spiele liegen bei circa 60 Euro, viele ältere Titel finden Sie jedoch regelmäßig deutlich günstiger im Handel.

  • Steuerung: Eingaben erfolgen auf den Handys über die berührungsempfindlichen Bildschirme, Knöpfe und Sticks lassen sich von Herstellern aufgrund der schlanken Geräte-Designs in der Regel nicht einbauen. Wenn schnelle Reaktionen gefordert sind, ist das nicht optimal. Touchscreens nehmen Wischgesten oft nicht exakt genug auf oder geben sie leicht verzögert weiter – das führt schnell mal zum "Game over". Handheld-Konsolen hingegen bieten serienmäßig Eingabeknöpfe und Sticks, mit denen sich beispielsweise Spielfiguren und Fahrzeuge präzise steuern lassen. 

  • Einsatzbereich: Sie möchten Games unterwegs zocken – und zu Hause am großen Fernseher weiterspielen? Mit der Switch-Konsole kein Problem. Die liefert Nintendo mit einem Dock aus, mit dem sich die Daddelkiste per HDMI-Kabel ans TV-Gerät schließen lässt. Doch Vorsicht: Beim günstigeren Switch-Light-Modell gibt es diese Option nicht – sie lässt sich ausschließlich als mobile Konsole nutzen. Smartphones verbinden Sie auf Wunsch ebenfalls mit der Glotze, etwa per WLAN-Verbindung mithilfe von Diensten wie Apple AirPlay. Oder per MHL-Kabel bei Smartphones mit USB-Buchse – doch das klappt aus Kompatibilitätsgründen nicht mit jeder Handy-Kabel-Kombination. Hier sollten Sie sich im Vorfeld genau informieren. 

  • Funktionsumfang: E-Mails checken, online shoppen, Fotos schießen, Filme bearbeiten, Musik abspielen – und telefonieren lässt sich mit ihnen natürlich auch: Smartphones sind inzwischen wahre Alleskönner. Handheld-Konsolen hingegen sind reine Spezialisten, mit denen sich im Prinzip ausschließlich zocken lässt. Das relativiert den Preisunterschied bei den Anschaffungskosten ein wenig.

  • Gaming-Handy: Android oder iOS? Sollten Sie sich für ein Handy als mobile Daddelkiste entscheiden, stehen Sie vor der Qual der Wahl – nicht nur bei den Smartphone-Modellen, sondern auch beim Betriebssystem. Zwei OS-Varianten dominieren den Markt: Auf der einen Seite Apples iOS, das im Handy-Bereich ausschließlich bei iPhones zum Einsatz kommt, auf der anderen Seite Googles Android, das sich in zahlreichen Smartphones unterschiedlicher Hersteller wie Samsung findet. So sehr sich die Systeme auch unterscheiden, beim Games-Angebot spielt die Wahl keine Rolle. Für beide OS-Varianten gibt es nahezu alle populären "mobilen" Spiele.

Gaming-Handys und Handhelds: Diese Geräte sind top

Ob Alleskönner oder Spiele-Spezialist: Es gibt zahlreiche tolle Smartphones und Handhelds auf dem Markt. Hier einige empfehlenswerte Modelle.

Asus ROG Phone 2: Reinrassiges Gaming-Handy

Asus ROG Phone 2
Schnelles Display, ordentlich Power: Das Asus ROG Phone 2 ist ein reinrassiges Spiele-Handy.
© Asus

Dass das Asus ROG Phone 2* ein Spielespezialist ist, zeigt sich bereits auf den ersten Blick: Das Logo auf der Rückseite leuchtet in Regenbogenfarben – ganz im Stil aufgemotzter Gaming-PCs, bei denen RGB-LEDs die Gehäuse erstrahlen lassen. Ungewöhnlich auch: Einigen Modellvarianten des von einem starken Achtkern-Prozessor angetriebenen Handys liegt ein separater Lüfter bei. Der lässt sich an die Rückseite des Smartphones andocken – er soll verhindern, dass das Gerät beim Zocken unter Volllast zu heiß wird. Eine weitere Besonderheit: Das 6,6-Zoll-Display des Handys bietet eine extrem hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz. Die soll Bildschirminhalte – etwa Games – besonders flüssig darstellen. Superlative auch beim Arbeitsspeicher: Bis zu 12 Gigabyte packt Asus je nach Modellvariante rein. Dank dickem Akku (6000 Milliamperestunden, mAh) soll dem Handy beim Zocken zudem so schnell die Luft nicht ausgehen. Keine Schwäche also? Doch: Die Kameraqualität der 48-Megapixel-Knipse geht zwar in Ordnung, an die der Top-Geräte von Apple, Huawei und Google reicht sie jedoch nicht heran.

  • Betriebssystem: Android
  • Akkukapazität: 6000 mAh
  • Achtkern-Prozessor von Qualcomm
  • 48-Megapixel-Hauptkamera, 24-Megapixel-Frontkamera
  • 120-Hertz-Option
  • 6,6-Zoll-Display
  • Preis: circa 600 Euro (8 GB RAM und 128 GB Gerätespeicher)

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iPhone 11 Pro Max: iOS-Profi für Zocker

iPhone 11 Pro Max
Apples iPhone 11 Pro Max ist schick – und bietet ordentlich Power fürs Gaming.
© Apple

Apples derzeit stärkstes Handy bietet einen 6,5 Zoll großen Bildschirm, der sogar HDR-Inhalte wiedergibt. Das Kamera-Trio an der Rückseite löst mit 12 Megapixeln auf – es bietet ein Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv. Die Selfie-Knipse an der Frontseite liefert ebenfalls 12-Megapixel-Bilder. Der Akku des iPhone 11 Pro Max* ist dank Schnellladefunktion fix geladen – die ersten 50 Prozent der Batterieleistung sind binnen 30 Minuten gezapft. Ein entsprechendes 18-Watt-Netzteil liegt bei. Apples A13-Chip hat ordentlich Dampf, Games laufen ohne Stottern ab. Was dem einen oder anderen Zocker möglicherweise fehlt: Einen 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer bietet das Smartphone nicht. Zudem gibt es keinen microSD-Kartenslot zum Auslagern etwa von Games. Der große Knackpunkt jedoch: der Preis. Selbst in der kleinsten Konfiguration mit 64 Gigabyte großem Gerätespeicher kostet das Handy bereits circa 1100 Euro.

  • Betriebssystem: iOS
  • Akkukapazität: 3969 mAh
  • 6,5-Zoll-Display
  • 12-Megapixel-Hauptkamera, 12-Megapixel-Frontkamera
  • Bis zu 30 Minuten und in einer Tiefe von bis zu 4 Metern wasserdicht
  • Preis: circa 1250 Euro (256 GB Gerätespeicher)

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Galaxy S20 Ultra 5G: Samsungs Android-Kraftprotz

Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Samsungs Galaxy S20 Ultra 5G ist vollgepackt mit Hightech – perfekt unter anderem fürs Zocken unterwegs.
© Samsung

Wer nach einem Android-Smartphone mit massig Power fürs Zocken sucht, der findet womöglich mit Samsungs Galaxy S20 Ultra* das passende Gerät. Das bietet wie das Asus ROG Phone 2 einen 120-Hertz-Bildschirm für flüssige Bildschirmdarstellung und einen ultraschnellen Achtkern-Prozessor. Je nach Modellvariante fasst der Arbeitsspeicher (RAM) satte 16 Gigabyte (GB), der Gerätespeicher bis zu 512 GB. Superlative auch bei den Kameras: 100-fach-Zoom, 8K-Videos, und, und, und – die Qualität der Bilder und Clips ist top! Wer über einen entsprechenden Mobilfunkvertrag verfügt, ist zudem blitzschnell im Netz unterwegs – das Gerät unterstützt den neuen 5G-Mobilfunkstandard. Ausdauer verspricht darüber hinaus der mit 5000 Milliamperestunden (mAh) recht groß bemessene Akku. Doch der fehlende Kopfhöreranschluss sowie – vor allem – der hohe Preis sprechen womöglich gegen das Smartphone: Die Top-Variante mit der größten Speicherkapazität (16 GB RAM, 512 GB Hauptspeicher) kostet mehr als 1500 Euro.

  • Betriebssystem: Android
  • Akkukapazität: 5000 mAh
  • 6,9-Zoll-Display
  • Hauptkamera mit 108 Megapixeln
  • Videos mit 8K-Auflösung
  • Preis: circa 1250 Euro (128 GB Gerätespeicher)

🛒 Zum Angebot: Samsung Galaxy S20 Ultra 5G bei Media Markt*

Nintendo Switch Lite: Handlicher Taschenspieler

Nintendo Switch Lite
Klein, leicht und mit tollem Spieleangebot: Nintendos Switch Lite.
© Nintendo

Wer unterwegs, auf dem Sofa oder im Bett beim Daddeln auf Nintendo-Blockbuster wie  "The Legend of Zelda – Breath of the Wild"* 🛒, "Mario Kart 8 Deluxe"* 🛒 oder "Animal Crossing: New Horizons"* 🛒 nicht verzichten möchte, der fährt mit Nintendos Switch Lite* gut. Das Handheld passt dank seiner geringen Abmessungen (91 x 208 x 14 Millimeter) in so manche Jackentasche und ist mit 275 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Der 5,5-Zoll-Touchscreen (Bildschirmdiagonale: circa 14 Zentimeter) ist ausreichend hell (circa 300 cd/m2), aktuelle Top-Smartphones sind aber deutlich leuchtintensiver (teils über 600 cd/m2) – damit haben die Handys einen klaren Vorteil bei Sonnenschein. Schade auch: Ohne zusätzlichen Adapter lässt sich der Sound des Nintendo-Handhelds nicht kabellos etwa per Bluetooth übertragen – ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für den Kopfhöreranschluss ist aber im Gehäuse verbaut. Vorsicht beim Spielekauf: Da Nintendo im Vergleich zum großen Bruder – der Switch – unter anderem keine Infrarot-Kamera verbaut hat, laufen nicht alle Switch-Games auf dem Lite-Modell. Die Kompatibilität sollten Sie vor dem Kauf eines Titels also prüfen.

  • 5,5-Zoll-Display
  • Gewicht: circa 275 Gramm
  • microSD-Steckplatz
  • Akkukapazität: 3570 mAh
  • Preis: circa 200 Euro

🛒 Zum Angebot: Nintendo Switch Lite bei Saturn*

Nintendo Switch: Die hybride Spielekonsole

Nintendo Switch
Unterwegs ein Handheld, zu Hause eine stationäre Konsole: Hinter Nintendos Switch-Konsole steckt ein pfiffiges Konzept.
© Nintendo

Die variablen Einsatzmöglichkeiten der Switch-Konsole sind der Clou des Geräts: Es lässt sich sowohl zu Hause am Fernseher als auch unterwegs nutzen. Im stationären Betrieb sorgt das mitgelieferte TV-Dock dafür, dass das Bild auf den Fernseher kommt – per HDMI-Kabel verbinden Sie die Geräte. Wenn Sie das Konsölchen aus dem Dock ziehen, laufen die Games auf dem in der Konsole verbauten, 6,2 Zoll großen berührungsempfindlichen Bildschirm. Klasse: Die beiden an den Seiten befestigten Steuereinheiten (Joy-Cons) nehmen Sie auf Wunsch ab – sie lassen sich so beispielsweise unterwegs als eigenständige Controller nutzen. Zwei Spieler haben ihr Gamepad also immer mit dabei. Beim kleineren Lite-Modell sind die Steuereinheiten hingegen fest verbaut und lassen sich nicht einzeln verwenden. Tipp: Da die Switch regelmäßig im Handel ausverkauft ist, lohnt ein Blick auf Vergleichsportale wie idealo*. Dort erhalten Sie Auskunft über die aktuelle Verfügbarkeit sowie Angebote.

  • Stationäre Konsole und Handheld in einem
  • Akkukapazität: 4310 mAh
  • 6,2-Zoll-Multi-Touch-Display (15,75 Zentimeter)
  • Inklusive Dock zum Anschluss an das TV-Gerät
  • Preis: circa 320 Euro

🛒 Zum Angebot: Nintendo Switch bei Media Markt*

Alternative: Nintendo bietet mit dem 2017 veröffentlichten New Nintendo 2DS XL* ein weiteres Handheld an. Das Spieleangebot ist riesig, denn es lassen sich mit dem Gerät alle Nintendo 3DS-Games spielen – darunter Ableger populärer Spielereihen wie "Animal Crossing"* 🛒. Mit einem Preis von circa 170 Euro ist das Handheld günstiger als die Switch-Geräte. Allerdings sind die Geschwister technisch stärker und zukunftssicherer – der New 2DS XL ist sozusagen ein Auslaufmodell.

Mobile Gaming: Zubehör für Zocker

Die Übersicht zeigt: Handhelds und Gaming-Handys sind tolle Daddelkisten für unterwegs. Sie vertreiben prima Langeweile etwa auf Reisen. Doch mit dem passenden Zubehör macht die Zockerei noch mehr Spaß. Beispiel: Damit dem mobilen Taschenspieler selbst auf einer längeren Auto- oder Bahnfahrt der Saft nicht ausgeht, stöpselt er per USB-Kabel eine Powerbank* an. Die externen Akkus bieten teils Kapazitäten jenseits von 20.000 Milliamperestunden – das entspricht in der Regel etwa vier Akkuladungen!

🛒 Preisvergleich bei idealo: Powerbanks*

Razer Kishi: Das Handy wird zur Switch-Konsole

Razer Kishi
Mit dem Kishi von Razer verwandeln Sie Ihr Smartphone in eine Handeld-Konsole – Knöpfe und Sticks sorgen für Präzision beim Zocken.
© Razer

Wer auch unterwegs beim Handy-Daddeln nicht auf seinen gewohnten Gaming-Controller verzichten möchte, für den ist möglicherweise das Razer Kishi* 🛒 das perfekte Zubehör. Das verwandelt das Handy in eine Handheld-Konsole – optisch und in Sachen Steuerung jedenfalls. Sie klemmen Ihr Smartphone dazu zwischen zwei Steuereinheiten, die mit den von Konsolen bekannten Knöpfen und Sticks ausgestattet sind: vier Schultertasten, zwei asymmetrisch platzierte Analogsticks, ein digitales Steuerkreuz und vier Aktionstasten. Damit lassen sich Eingaben deutlich exakter und fixer ausführen als per Touch- und Gestensteuerung auf den Handy-Bildschirmen.

Wichtig: Sehr viele Handys lassen sich mit dem Razer Kishi* 🛒 verwenden – aber nicht alle. Überprüfen Sie also vor dem Kauf, ob Ihr Smartphone in die Peripherie passt. Zudem gibt es grundsätzlich zwei Modelle: jeweils eines für Android- und iOS-Geräte: Smartphones von Samsung, Razer, Google & Co. verbinden Sie über den USB-C-Anschluss, in der Kishi-Version für iPhones ist ein Lightning-Stecker verbaut. Über diese Verbindung läuft nicht nur der Datenaustausch (ohne Verzögerungen, wie sie etwa bei einer Bluetooth-Verbindung auftreten können), darüber bezieht der Controller auch seinen Saft. Vorteil: Sie benötigen keine Zusatzbatterien und müssen keine integrierten Akkus aufladen. Nachteil: Die Akkulaufzeit des Handys verringert sich womöglich etwas. Vor dem Kauf sollten Sie zudem überprüfen, ob Ihre Lieblings-Games den Controller unterstützen – zahlreiche populäre Titel wie "Fortnite", "Minecraft" und "Asphalt 8" sind kompatibel. Doch selbst wenn Handy-Angebot und Smartphone passen – der stolze Preis von circa 90 Euro stellt sicherlich für viele eine Hürde dar. Ein weiterer Haken: Kabelgebundene Kopfhörer lassen sich nicht an das Gerät anschließen.

  • Ergonomisches Design
  • Klickbare Analog-Sticks
  • USB-C-Anschluss zum Laden des Handys
  • Preis: circa 90 Euro


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