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Paralympics 2021 in Tokio: Kanutin Edina Müller quält sich für ihren Paralympics-Traum - ihre bewegende Geschichte

Ihre bewegende Geschichte im Video

Kanutin quält sich für ihren großen Paralympics-Traum

Edina Müller steht vor nächstem Paralympics-Abenteuer

Kanutin Edian Müller hat ein großes Ziel: Edelmetall bei den Paralympischen Spielen 2021 in Tokio. Dafür schindet und quält sich die 38-Jährige jeden Tag. Der Weg zu den Spielen war alles andere als einfach. Die Corona-Pandemie legte immer wieder Steine in den Weg. Lange Zeit war regelmäßiges Training unmöglich. Die Konkurrenz einzuschätzen, ist für die erfahrene Kanutin extrem schwierig. „Wir wissen gar nicht, wie die anderen Fahrer drauf sind“, sagt Müller im Gespräch mit RTL. Die bewegende Geschichte der Profi-Sportlerin, Mutter und Sporttherapeutin, die schon im Rollstuhlbasketball paralympische Medaillen sammelte, sehen sie oben im Video.

Bestens gerüstet für Paralympics

Erst an diesem Wochenende ist Müller zum 6. Mal in Folge Deutsche Meisterin geworden und damit bereit für das Abenteuer Tokio.

Bei den deutschen Meisterschaften auf der Dove Elbe in Hamburg holte sie am Samstag bei der Premiere des Verfolgungsrennens über 200 Meter den Sieg. Zudem wurde sie zusammen mit Marvin Stryga Dritte im Mixed. Schon am Freitag hatte sie den ersten Platz im Einzelrennen belegt.

„Das gibt mir ein gutes Gefühl für Tokio. Die Bedingungen hier waren nicht einfach durch den Wind“, sagte Müller, die vom 24. August bis 5. September in Tokio an den Start gehen wird. „Es ist ein bisschen schade, dass keine Zuschauer da waren“, sagte die Hamburgerin weiter.

Edina Müller fliegt am Dienstag mit dem deutschen Team nach Japan. Ihren Vorlauf bestreitet sie am 2. September. Halbfinale und Finale finden dann am 4. September in der japanischen Hauptstadt statt. (msc/dpa)