„Das bringt mich um“

Ozzy Osbourne spricht über seine Parkinson-Erkrankung

22. Januar 2020 - 8:09 Uhr

Der erkrankte Ozzy fühlte sich nutzlos

"Ich komme aus der Arbeiterklasse und hasse es, die Leute im Stich zu lassen" - Es sind ehrliche Worte eines gebeutelten Mannes. Ozzy Osbourne (71) hat jetzt zusammen mit seiner Frau Sharon (67) über seine Parkinson-Erkrankung gesprochen - zum ersten Mal. Wie er sich aktuell fühlt, zeigt unser Video.

Hinter Ozzy liegt das schlimmste Jahr seines Lebens

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Happy Birthday My Darling!

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In einem Interview mit "Good Morning America" erinnert sich der Rockstar zurück an das schlimmste Jahr seines Lebens. Silvester 2018/2019 war er nach einem Auftritt so schwer gestürzt, dass er operiert werden musste. Knappe zwei Monate später, im Februar 2019, wurde Ozzy mit der Diagnose Parkinson konfrontiert.

Morbus Parkison ist eine langsam fortschreitende, neurologische Erkrankung, die vor allem bestimmte Bereiche im Gehirn betrifft und in verschiedenen Stadien verläuft. Seine Frau Sharon erklärt, dass Ozzy mittlerweile im zweiten Stadium der Krankheit angekommen sei und gute, aber auch schlechte Tage habe.

Für 2019 sagte Ozzy alle Konzerte ab, er verschob seine Welttournee und blieb weitgehend zurückgezogen, während er sich zu Hause erholte. Für ihn der blanke Horror: "Ich hasse es, meinen Job nicht zu machen. Und wenn ich sehe, dass meine Frau zur Arbeit geht, meine Kinder zur Arbeit gehen, und alle versuchen, mir zu helfen, das bringt mich um, weil ich nichts zu meiner Familie beitragen kann."

Mittlerweile ist er auf dem Weg der Besserung und enthüllt, dass er Parkinson-Medikamente und Nervenpillen einnimmt. Die Medikamente helfen der Rocklegende dabei, wieder arbeiten zu können, sogar ein neues Studioalbum hat er aufgenommen: Am 21. Februar 2020 wird "Ordinary Man" veröffentlicht.

Seine Familie hat Ozzy Unterstützung gegeben

Mit der Hilfe seiner Familie - neben seiner Frau haben seine Kinder Kelly und Jack ihn massiv unterstützt - ist Ozzy mittlerweile wieder im Leben angekommen und hat der Erkrankung den Kampf angesagt. Im April hat er einen Termin bei einem Spezialisten in der Schweiz, der sein Immunsystem aufbauen soll. Sharon ist überzeugt, dass ihr Mann auf einem guten Weg ist: "Er wird wieder nach draußen kommen und er wird tun, was er gerne tut, ich weiß es", ist sie sich sicher. Tourdaten für dieses Jahr stehen aber trotz allen Optimismusses noch nicht fest. 

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