Wetter-Entwarnung für Olympia?

Tokio: Nach der Extremhitze kommt der Taifun

26. Juli 2021 - 18:48 Uhr

Tokio: Extremhitze und Taifun-Sorge

Japan rüstest sich für einen schwülen, nassen Olympia-Tag: Am Dienstag könnte Tokio von einem Taifun getroffen werden, der vor allem auf die Freiluft-Wettkämpfe auf dem Wasser erheblichen Einfluss nehmen könnte. Doch offenbar gibt es eine erste leichte Entwarnung, wie der Diplom-Meteorologe Dr. Meeno Schrader verrät. Denn: Er sieht keine größeren Wetterkomplikationen auf die Sommerspiele in der Metropole zukommen.

Doch wenn nicht der Taifung Sorgen macht, ist es die extreme Hitze. Wie Tokio aktuell mit den extrem hohen Temperaturen umgeht, welche Schwierigkeiten das schwüle Wetter den Athleten macht und wie die Organisatoren darauf reagieren wollen, erklärt unsere Olympia-Reporterin Pia Schrörs oben im Video.

Olympia in Tokio: Taifun zieht wohl Richtung Norden weiter

"Der tropische Sturm Nepartak wird die Olympischen Spiele nicht wesentlich beeinträchtigen, da er parallel zur Küste nach Norden zieht und sich von Dienstag bis Mittwoch erst langsam, dann schnell abschwächt", sagte der Wetterberater des Deutschen Segler-Verbandes (DSV).

"Die maximale Windgeschwindigkeit dieses tropischen Sturms dürfte nicht mehr als 35 Knoten - entsprechend Stärke acht - betragen, die allerdings nur weit draußen auf dem Meer fernab der Küste auftritt", ergänzte Schrader: "Auch die Segelwettbewerbe haben keine stürmischen Bedingungen mehr zu erwarten."

VIDEO: In der extremen Hitze! Triathlon bringt Athleten an ihre Grenzen

Die Vorhersagen der genauen Windrichtung und -stärke auf den Regattabahnen beeinflusse Nepartak jedoch "erheblich und macht diese Vorhersagen in der Nähe und auf der Rückseite eines solchen Sturms schwierig", gestand Schrader. Tokio ist jedenfalls bereit und lässt sich nach der Corona-Pandemie nicht von "Nepartak" einschüchtern. (ana/sid)