Nur noch 48.000 Telefonzellen in Deutschland

24. Februar 2014 - 8:43 Uhr

Die Zahl der Telefonzellen hat sich innerhalb weniger Jahre mehr als halbiert. Im Jahr 2006 gab es noch 110.000 Zellen, heute sind es laut Bundesnetzagentur nur noch rund 48.000 Stück.

Der größte Teil - etwa 40.000 - wird von der Telekom betrieben, wie es im aktuellen Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur heißt. Vor allem der Siegeszug des Handys hat seinen Teil dazu beigetragen, dass es nur noch vergleichsweise wenige öffentliche Telefonapparate gibt.

Der Gründer der 'Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt der deutschen Telefonzelle', Stefan Zaum, rechnet damit, dass 'Multimediastationen' an Knotenpunkten wie Flughäfen die Zukunft der Telefonzelle sind.