Verletzte bei Eisberg-Unfall im MuseumNicht schon wieder: „Titanic“ in Unfall mit Eisberg verwickelt

Die „Titanic“ und Eisberg-Unfälle – ein offenbar endlose Story: Beim Einsturz einer Eisberg-Wand im „Titanic“-Museum im US-Bundesstaat Tennessee sind drei Menschen verletzt worden. Sie mussten in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Betreiber des Museums in der Stadt Pigeon Forge in einem emotionalen Facebookpost erklärten.
Museumsbetrieb geht erstmal ohne Eisberg weiter
Der Unfall in dem Museum stellt die Ermittler vor ein Rätsel: Die Wand, die Teil einer großen Schiffsinstallation unter freiem Himmel ist, ist zusammengekracht – ein Grund dafür lässt sich nach Angaben der Betreiber aber noch nicht finden.
Nach dem Vorfall wurde das Museum zunächst geschlossen, öffnete dann aber wieder. Der Eisberg wurde dafür aber entfernt. Die Museumsbetreiber wollen diesen wieder aufbauen, das werde jedoch mindestens vier Wochen dauern.
„Titanic“: Die größte Schiffskatastrophe dieser Zeit
Die echte „Titanic“ war im Jahre 1912 vor der Ostküste Kanadas mit einem Eisberg zusammengestoßen und gesunken. Etwa 1.500 Menschen sind damals bei der Jungfernfahrt des zu der Zeit luxuriösesten Schiffes der Welt ums Leben gekommen. Seit 2010 wird nun schon in dem Museum in Tennessee an diesen schrecklichen Tag erinnert, in dem es jetzt zu dem Unfall kam.
Erst im Frühjahr 2021 war in Kanada ein mysteriöser Fund gemacht worden. Eine Flaschenpost machte den Anschein, als könne sie von der „Titanic“ stammen. Das Mädchen, das die Flaschenpost geschrieben haben soll, war bei dem Untergang der „Titanic“ im Jahr 1912 in den Fluten des Atlantiks ertrunken.
(dpa/fhe)