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Nach Fallschirm-Unfall: Christopher Köberlein überlebte 4000-Meter-Sturz - und rettete dann selbst noch ein Leben

Nach missglücktem Fallschirmsprung
Nach missglücktem Fallschirmsprung Christopher Köberlein spricht 01:12

Dass er überlebte, ist ein Wunder

"Second life… second chance" steht auf Christopher Köberleins Armen, mit der Tattoonadel auf seiner Haut verewigt. Kein dahingesagter Spruch, kein kitschiges Lebensmotto – nein, für Christopher ist das Realität. Denn er überlebte einen Fall aus knapp 4.000 Metern Höhe. Er war passionierter Fallschirmspringer, der Sprung war für ihn Routine. Doch dann öffnete sich sein Schirm nicht, der Ersatzschirm verhedderte sich. Wie durch ein Wunder überlebte er. Seitdem lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter – und hat sich mittlerweile einen ganz besonderen Traum erfüllt.

Christopher machte sich mental bereit zu sterben

Oktober 2011, Christopher ist zum Springen verabredet – über 600 Mal hat er bereits den Schritt in die Tiefe gewagt. Doch diesmal ist alles anders. Sein Fallschirm öffnet sich nicht – und der Ersatzschirm verheddert sich im Hauptschirm. "Du kannst nichts tun. Ich habe akzeptiert, versucht zu akzeptieren, in diesem Moment: Ich werde jetzt sterben", erzählt er. Beinahe ungebremst fällt er zu Boden und schlägt auf. Die Rettungskräfte finden ihn schwer verletzt. Zu ihrer Überraschung aber ansprechbar. Er wird in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Neun Stunden dauert die Operation. Sein rechter Fuß ist zertrümmert, die Wirbelsäule bricht – doch das Rückenmark ist nicht durchtrennt. Er überlebt, ist nicht gelähmt. Er erholt sich langsam, hat aber nach wie vor jeden Tag Schmerzen.

Warum er sein Leben jetzt trotzdem genießt wie nie zuvor und welchen langersehnten Traum er sich erfüllt hat, sehen Sie in unserem Video.

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