Musik gegen den Klimawandel

Bremer Philharmoniker wollen die Menschen wachrütteln

Unter dem Titel "Musik, Klima & Meer" spielen die Orchestermitglieder vier Titel. (Symbolbild)
Unter dem Titel "Musik, Klima & Meer" spielen die Orchestermitglieder vier Titel. (Symbolbild)
© dpa, Marcus Brandt, bra lop

26. November 2021 - 7:55 Uhr

Aufmerksam machen - mit Musik und Wissenschaft

Die Auswirkungen des Klimawandels sind heute schon an vielen Orten der Welt zu spüren. Mit einer Kombination aus Konzert und wissenschaftlichem Vortrag möchten Musiker der Bremer Philharmoniker auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Unter dem Titel "Musik, Klima & Meer" spielen die Orchestermitglieder am Sonntag (28.11.) in verschiedenen Kammerensembles vier Stücke.

Klimakrise emotional erfahrbar machen

Mehr Klimakatastrophen weltweit.
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© dpa, Niranjan Shrestha, NS esz nwi alf

"Ich will Teil der Generation sein, die das Steuer herumreißt", begründet die Projektleiterin Rose Eickeberg ihr Vorhaben. Zusammen mit der Meeresbiologin Antje Boetius will sie die Klimakrise emotional erfahrbar machen. Boetius ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

Die Konzerteinnahmen gehen zu 100 Prozent an die Initiative "Orchester des Wandels" – ein bundesweites Netzwerk, es besteht aus 23 Orchestern, die sich nach eigenen Angaben durch außergewöhnliche Konzertformate mit der Klimakrise auseinandersetzen. Die Bremer Philharmoniker sind Gründungsmitglied des Vereins.

Die Menschen endlich wachrütteln

Den Musikern und auch der Leiterin Eickelberg liegt es vor allen am Herzen, die Menschen wachzurütteln und auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen: "Wir begreifen es als Teil unseres Kulturauftrags."

Das Konzert biete den Zuhörern ein dynamisches Wechselspiel aus Wortbeiträgen und klassischer und moderner Musik. Zwischen den Stücken informiere die Wissenschaftlerin Boetius die Zuhörer über das Leben in der Tiefsee und die tiefgreifenden Veränderungen durch den Klimawandel. (dpa/mup)