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Mit nur 33 Jahren: Ex-NFL-Star Demaryius Thomas stirbt an den Folgen seines geliebten Sports

Krampfanfall führte zu Herzstillstand

Ex-NFL-Star starb mit 33 Jahren an den Folgen von zu vielen Kopfverletzungen

FILE - Denver Broncos wide receiver Demaryius Thomas (88) catches a pass before an NFL football game against the Seattle Seahawks in Denver, Sept. 9, 2018. Former NFL star Demaryius Thomas, who died last December at age 33, had CTE, his family said T
Wide Receiver Demaryius Thomas starb im Dezember 2021 mit nur 33 Jahren.
JD, AP, Jack Dempsey

Im Dezember ist Ex-NFL-Star Demaryius Thomas tot in seiner Wohnung in Georgia, USA, aufgefunden worden – er wurde nur 33 Jahre alt . Sein Tod löste große Trauer bei Kollegen und Fans des Wide Receivers aus. Jetzt ist die Todesursache bekannt: Thomas starb an einer chronischen Erkrankung des Gehirns, ausgelöst durch wiederholte Kopfverletzungen im Laufe seiner Karriere.

Folge gefährlicher Sportarten

Nach dem Tod ihres geliebten Sohnes spendeten Demaryius Thomas Eltern sein Gehirn zu Forschungszwecken, wie sie in einem „ABC-News“-Interview erzählten. So fanden Mediziner der Boston University heraus, woran ihr Sohn Ende 2021 gestorben ist. Demaryius Thomas litt an der zweiten Stufe an einer chronischen traumatischen Enzephalopathie (CTE) – das ist eine Erkrankung des Gehirns. Die Eltern berichteten, dass ihr Sohn unter täglichen Kopfschmerzen und auch Gedächtnisverlust litt – beides typische Symptome der Krankheit, die aus wiederholten Kopfverletzungen resultiert, die bei Kontaktsportarten wie Amercian Football oder Boxen häufig vorkommen. CTE kann nur nach dem Tod festgestellt werden. Die Erkrankung wurde schon bei mehr als 300 ehemaligen NFL-Spielern nachgewiesen.

Bei Demaryius Thomas führte die Krankheit im Dezember zu Krampfanfällen und schließlich zum Herzstillstand.

Ein Ausnahmetalent

Thomas war ein begnadeter NFL-Spieler. In vier aufeinanderfolgenden Spielzeiten kam Thomas auf mindestens 90 Catches und 1.300 Yards Raumgewinn. Das hatten zuvor nur drei NFL-Profis geschafft, darunter die Hall-of-Famer Marvin Harrison und Jerry Rice. Mit den Denver Broncos gewann er 2016 den Super Bowl 50. (sid/lgr)