Ministerpräsident drängt einheitliche Lösungen

Söder: "Dann wird Land unter sein vor Weihnachten"

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert bundeseinheitliches Handeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert bundeseinheitliches Handeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie.
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26. November 2021 - 15:59 Uhr

Söder fordert Perspektive

29 Landkreise und Städte wiesen am Donnerstag in Bayern eine Inzidenz von über 1.000 auf, unter ihnen waren zwölf Landkreise aus Bayern und die Stadt Rosenheim. Die Lage ist dramatisch. Deshalb hat der bayrische Ministerpräsident Markus Söder seine Forderung nach einer allgemeinen Impfpflicht wiederholt. Gleichzeitig betonte er: "Wir brauchen eine klare Perspektive, wie wir durch den Corona-Winter kommen."

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"Wir haben nicht einmal 100 Stunden"

Der CSU-Chef drängt auf ein sofortiges Handeln: "Bei Corona wird es keine 100-Tage-Schonfrist geben, wir haben nicht einmal 100 Stunden", sagte der CSU-Chef. "Wenn es keine bundeseinheitliche Regelung gibt, dann wird Land unter sein vor Weihnachten. Und zwar auch mit erheblicher Lebensgefahr."

Wie dramatisch die Lage bereits in Bayern ist, verdeutlicht folgende Tatsache: Am Flughafen im bayrischen Memmingen laufen Vorbereitungen, damit die ersten Corona-Intensivpatienten aus Bayern in andere Bundesländer verlegt werden können. Sie sollen mit einem Spezialflugzeug der Bundeswehr unter anderem nach Nordrhein-Westfalen verlegt werden.Wie Gesundheitsminister Jens Spahn forderte Söder eine sofortige Ministerpräsidentenkonferenz. Zudem müsse die SPD sagen, wer neuer Gesundheitsminister werden soll.

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