Magazin deckt sexuellen Missbrauch auf

Schock-Enthüllung: Folterzelle und Stromschläge! Schwere Vorwürfe gegen Musiker Manson

Musiker Marilyn Manson
Musiker Marilyn Manson

18. November 2021 - 10:38 Uhr

Beängstigende Schilderungen aus Marilyn Mansons Wohnung

"Das Monster, das sich für alle sichtbar versteckt" – so lautet der Titel des schockierenden Berichts vom "Rolling Stone"-Magazin. Und die Überschrift hätte wohl kaum treffender sein können: Musiker Marilyn Manson soll in seiner Wohnung hinter verschlossenen Türen eine Folterzelle haben, in der er offenbar Frauen gefangen hält und misshandelt. Die Verfasser des Berichts, die damit schwere Vorwürfe gegen den Künstler erheben, haben Gerichtsakten untersucht und mit 55 Beteiligten gesprochen – ihre Schilderungen sind teilweise unvorstellbar.

Opfer spricht über Misshandlung durch Manson

Was die Zeugen über Mansons Wohnung berichten, klingt wie im Film – und geht doch weit über Bilder wie in "Fifty Shades of Grey" hinaus. Der 52-jährige Musiker soll sein privates Aufnahmestudio in eine Folterkammer verwandelt haben. Darin soll er dem Bericht zufolge über Stunden hinweg Frauen eingesperrt und für vermeidliche Fehler bestraft haben.

Teil seiner Bestrafung sollen der Vorenthalt von Essen, Bisswunden, Peitschenhiebe und Stromschläge sein, wie Game of Thrones"-Darstellerin Esmé Bianco behauptet. Sie soll eines von Mansons Opfern gewesen sein, das er am Ende sogar vergewaltigte. In der Nacht soll Bianco dann von Manson, der sie bewaffnet mit einer Axt verfolgte, durch die Wohnung getrieben worden sein.

Missbrauch und Vergewaltigung: Esmé Bianco verklagt Marilyn Manson
Esmé Bianco
© lev radin/Shutterstock.com, SpotOn

Manson und sein "Raum der bösen Mädchen"

Über jene Wohnung heißt es außerdem in dem Artikel, dass an den Wänden Pornobilder, Hakenkreuze und Blut zu sehen sind. Manson selbst soll sein umgebautes Aufnahmestudio, das schalldicht ist und so die Schreie der Frauen nicht nach außen dringen lässt, den "Raum der bösen Mädchen" nennen. Eine von Mansons Freundinnen, die mit dem Magazin sprach, nannte die Wohnung schlichtweg "schwarzen Kühlschrank".

Manson selbst sprach schon einmal in einem Interview darüber, dass er einen schalldichten Raum habe, in dem er Menschen einsperren könnte. Der 52-Jährige will von den Vorwürfen jedoch nichts wissen, bestreitet sie vehement laut seinen Anwälten. (ana)