Dumm gelaufen für den Briten

Junggesellenabschied auf Mallorca eskaliert - eigene Hochzeit verpasst!

Fast wie im Film "Hangover": der Bräutigam aus Großbritannien verpasst wegen einer wilden Party auf Mallorca und den Folgen seine eigene Hochzeit.
Fast wie im Film "Hangover": der Bräutigam aus Großbritannien verpasst wegen einer wilden Party auf Mallorca und den Folgen seine eigene Hochzeit.
© deutsche presse agentur

23. Juli 2021 - 11:59 Uhr

Junggesellenabschied auf Mallorca gefeiert

Beim Junggesellenabschied lassen es viele Männer noch einmal richtig krachen, bevor sie den Bund fürs Leben eingehen und sich (vielleicht für ewig) an eine Frau binden. Bei diesem Junggesellenabschied auf Mallorca scheint es ordentlich rund gegangen zu sein. So sehr, dass ein junger Brite von der spanischen Polizei festgenommen wird. Weil ihm der zuständige Richter den Reisepass abnimmt und die Kaution nicht rechtzeitig überwiesen werden kann, verpasst der Mann deshalb seine eigene Hochzeit. Wie diese Nachricht wohl bei der Braut ankommt?

Magaluf: Partyhochburg der Briten

Diese Geschichte könnte als die europäische Version des Films "Hangover" bezeichnet werden. Wie in dem Hollywoodstreifen reist eine Gruppe aus Großbritannien nach Mallorca, um dort den Junggesellenabschied eines Mannes zu feiern. Während deutsche Partytouristen den Ballermann bevorzugen, ist Magaluf als Partyhochburg der Briten bekannt. Der Ort im Westen der Insel ist das Ziel der Reisegruppe. Dort feiern sie die letzten Stunden des Mannes in Freiheit – im doppelten Sinne. Denn die Party eskaliert: Der Bräutigam im spe wirft ein zuvor von ihm gemietetes Motorrad ins Meer. Die Aktion bleibt nicht unbeobachtet, die Guardia Civil, die spanische Polizei, schreitet ein und verhaftet den jungen Briten.

Hochzeit bereits am nächsten Tag geplant

Für die wirklich dumme Aktion im Partyrausch wird der junge Brite direkt dem zuständigen Richter vorgeführt. Bereits für den nächsten Tag ist in der britischen Heimat die Hochzeit geplant. Doch der Richter kennt kein Erbarmen: Er nimmt dem Feierwütigen wegen Fluchtgefahr den Reisepass ab und verhängt eine Kaution in Höhe von 6.000 Euro, über die der Bräutigam in spe so nicht verfügt. Hilfe aus der Heimat muss her beziehungsweise eine Überweisung der Summe. Erst, wenn er die Kaution zahlt, darf er ausreisen.

Dank des Brexit kommt es für den jungen Mann noch schlimmer: Überweisungen dauern wegen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union mittlerweile deutlich länger als früher, wie das Mallorca Magazin berichtet. Somit kann der Brite nicht wie geplant am Tag nach dem Junggesellenabschied ins Flugzeug steigen und vor den Altar treten. Die Hochzeit fällt ins Wasser. Zurück bleiben ein wahrscheinlich ziemlich verkaterter und reumütiger Bräutigam, 6.000 Euro weniger auf dem Konto sowie eine vermutlich recht verärgerte Braut. Wie genau sie auf die Mitteilung, dass sie ihre Hochzeit wegen eines eskalierten Junggesellenabschieds verschieben muss, reagiert, ist nicht bekannt. (lha)

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