Vor 60 Jahren in Wand eingemauert?

Hausbesitzer findet Puppe mit gruseliger Botschaft

Symbolbild.
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© picture alliance

20. September 2021 - 20:56 Uhr

So gruselig ist die Nachricht von Puppe Emily

"Ich mochte sie nicht, also mussten sie gehen." Na das will mal wohl nicht über die Vorbesitzer seines Hauses lesen. Doch genau diese Worte stehen auf dem Zettel, den John Lewis findet. Der Engländer kauft sich ein neues Haus in Liverpool und entdeckt in der Küche ein loses Kabel. Er wird neugierig und findet dahinter die Puppe namens Emily mit der Grusel-Botschaft, wie der "Liverpool Echo" berichtet.

Grüße von Emily

"Lieber Leser/neuer Hausbesitzer,

danke, dass du mich befreit hast! Ich heiße Emily, meine ursprünglichen Besitzer lebten 1961 in diesem Haus. Ich mochte sie nicht, also mussten sie gehen. Sie waren nur am Singen und immer fröhlich. Das machte mich krank. Meine Wahl für ihren Tod war Erstechen, also hoffe ich, dass du Messer hast.

Ich hoffe, du schläfst gut."

Es ist wohl ein übler Streich

Viele hätten sich wohl das mit dem Einzug noch mal überlegt. Aber nicht der Grundschullehrer. "Ich bin ehrlich, ich hielt die ganze Sache zum Brüllen komisch." Der Engländer vermutet, dass die Botschaft nicht aus dem Jahr 1961 stammt, wie es auf dem Zettel steht. Das Papier sei dafür zu neuwertig. Außerdem hat ihm seine Maklerin erzählt, dass der Hohlraum in der Küche erst vor vier bis fünf Jahren geschaffen worden sei.

Deswegen reagiert der Lehrer ziemlich cool und sagt über den üblen Streich: "Ich würde wahrscheinlich genau das Gleiche machen". Bleibt nur für die nächsten Mieter zu hoffen, dass er es nicht gleich tut. Denn nicht jeder kann über den Streich lachen und will die Puppe mit der Horror-Botschaft finden – egal ob echt oder unecht. (jma)