Let's Dance 2013: Jurorin Motsi Mabuse ganz privat

18. Juli 2016 - 16:18 Uhr

"Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse gewährt intime Einblicke in ihr Privatleben

Bei "Let's Dance" ist Motsi Mabuse die schrille, lustige und auch schlagfertige Jurorin. Woche für Woche sorgt Motsi mit ihren Kommentaren zu den tanzenden Promis für viel Unterhaltung. Doch wie ist die "Let's Dance"-Jurorin privat abseits des Tanzparketts?

Motsi Mabuse sorgt seit mehreren Staffeln hinter dem "Let's Dance"-Jurypult für mal unterhaltsame, mal auch strengere Urteile. Eins davon bekam auch "Let's Dance"-Kandidat Balian Buschbaum zuhören, der in einer Show tanzte als würde er "Ameisen töten". Doch solche Kommentare sind in Ordnung, denn die Jurorin ist selbst seit Jahren Profitänzerin und unterrichtet Nachwuchstänzer. Der Nachwuchs ist auch ganz begeistert von der "Let's Dance"-Jurorin. "Ich finde die richtig nett", schwärmt eine der jungen Tänzerinnen.

Sie hat eine beachtliche Karriere aufs Parkett gelegt. Motsi Mabuse ist gefragt und schwingt sich von einem Termin zum nächsten. Gerade noch in Asien bei einem Tanzturnier, schon in Deutschland bei einem Fotoshooting. "Ich tanze selbst und ich unterrichte", erklärt Motsi Mabuse ihr Leben und fügt schmunzelnd hinzu: "Es gibt aber ein bis zwei Tage, wo ich denke, ich brauche mehr Schlaf." Ja, Motsi tanzt gern auf vielen Shows gleichzeitig. Aber wie ist sie privat? "Also ich fühle mich so gar nicht berühmt. Das ist so Nebensache für mich", erzählt Motsi Mabuse.

Motsi Mabuse ist ein richtiger Familienmensch

Wenn Motsi Mabuse bei "Let's Dance" in der Jury sitzt, lässt sich die 32-Jährige von niemanden etwas sagen, nicht einmal von Chefjuror Joachim Llambi, der sie schon mal zu unterbrechen versucht. Ihre direkte Art kommt an, schon zum dritten Mal ist sie Jurorin. "Die letzten drei Jahre waren sehr viel Medienpräsenz. Ich bin wie neugeboren und alles ist noch sehr aufregend. Alles macht mir noch viel Spaß und dafür habe ich noch viel Energie", so Motsi Mabuse und erzählt weiter, dass sie seit "Let's Dance" "mehr in Deutschland reist".

Einer ihrer zahlreichen Reiseziele ist Frankfurt. Dort gibt sie Tanzunterricht und erklärt auch gleich den Unterschied zwischen ihren Tanzschülern und den Promis bei "Let's Dance": "Bei den Promis muss man vorsichtig sein. Die sind immer so sensibel und man muss überlegen, wie man was sagt."

Doch Motsi Mabuse ist auch ein Familienmensch. Ihre kleine Schwester Otlile, die erst seit einigen Monaten in Deutschland lebt, kommt zu Besuch und wir erleben eine sehr fürsorgliche Motsi. "Wir unterstützen uns gegenseitig. Ich werde sie wahrscheinlich immer begleiten", beschreibt Motsi das Verhältnis zu ihrer Schwester.

Motsi selbst kam im Alter von 18 Jahren nach Deutschland. Eigentlich sollte sie in Südafrika die Anwaltskanzlei des Vaters übernehmen. Dann aber schmiss sie das Studium. Für den Traum vom Tanzen verließ sie ihre Heimat und ihre Familie. Die ist bis heute dennoch das Wichtigste in ihrem Leben. "Wir sind sehr eng", so die "Let's Dance"-Jurorin. Für die hat sie auch bald wieder mehr Zeit. Denn am 24. Mai, ab 21.15 Uhr, ist schon das große "Let's-Dance"-Halbfinale. Und da erleben wir dann nicht den leisen Familienmensch, sondern die laute Motsi Mabuse.