"Let's Dance 2013": Für Jürgen Milski ist Schluss in Show fünf

05. Mai 2013 - 16:48 Uhr

Die Samba: Eine zu schwere Aufgabe für Jürgen

In der fünften Show bei "Let's Dance" 2013 hatten unsere Tänzer und Promis hammerschwere Aufgaben zu lösen. Manuel Cortez, Paul Janke und Simone Ballack mussten den Slowfox einstudieren. Für Jürgen Milski, Manuela Wisbeck und Sila Sahin stand Samba auf dem Programm. Doch damit nicht genug. Neben diesen beiden extrem schweren Tänzen mussten alle noch für den Teamtanz trainieren. Hier stand für alle Paare eine Mischung aus Jive und Rumba auf der Tanzkarte. Am Ende konnten Jürgen Milski und Oana Nechiti nicht genug Zuschauer- und Jurypunkte erkämpfen und mussten die Show verlassen.

Let's Dance Jürgen Milski
Für Jürgen Milski hat es in der fünften Show von "Let's Dance" nicht gereicht.
© RTL

Das erste Paar, das in der fünften "Let's Dance"-Show aufs Parkett musste, waren Jürgen Milski und Oana Nechiti. Ihre Aufgabe: Eine Samba auf den 70-Jahre Klassiker "Kung Fu Fighting" von Carl Douglas. Wie Daniel Hartwich bei der Begrüßung feststellte, war Jürgen ja als "Tanzbaustelle" in die Show gestartet, doch konnte sich der Sänger von Show zu Show steigern. Das hat auch Juror Jorge Gonzalez festgestellt. Das waren allerdings auch die einzigen positiven Worte, die er finden konnte: "Die Hüften haben dich heute im Stich gelassen." Motsi Mabuse erkannte sogar eine neuartige Samba in der Vorführung von Jürgen. Joachim Llambi attestierte Jürgen: "Null Hüfte, null Musikgefühl und null Samba." Sein Urteil: "Eigentlich waren es null Punkte, aber null Punkte gibt es nicht." Das ernüchternde Fazit waren dann auch nur kleine acht Punkte. Und am Ende hat es für den Sänger und Moderator Jürgen Milski und seine Partnerin Oana Nechiti nach dem Teambattle und dem Zuschauervoting nicht gereicht. Die beiden mussten sich in der fünften Show von "Let's Dance" 2013 verabschieden.

Schauspieler Manuel Cortez und seine Tanzpartnerin Melissa Ortiz-Gomez legten mit dem Slowfox nach. Auf dem Song "Dream A Little Dream Of Me" von Mama Cass Eliot wollten sich die beiden die Gunst der Jury und der Zuschauer ertanzen. Das Publikum im Studio zeigte sich von der Präsentation angetan und reagierte mit spontanem Applaus. Joachim Llambi war bis auf ein paar Kleinigkeiten mit dem Slowfox zufrieden. Er hatte für Manuel noch einen wichtigen Rat: "Sei Manuel." Der strenge Juror gab immerhin vier Punkte. Von Jorge Gonzalez gab es satte sieben Punkte. "Was mir immer gefällt, ist das Tanzen. Ihr nutzt immer das ganze Parkett", so sein Urteil. Motsi konnte ein paar kleinere Patzer erkennen, gab aber dennoch sechs Punkte. Insgesamt gab es 17 Jurypunkte für das Konto.

"Baby Dolls" schlagen "Sexy six" im Teambattle

Die Herausforderung für Manuela Wisbeck in der fünften Show hieß Samba. Gemeinsam mit ihrem Tanzprofi Massimo Sinató legte sie eine heiße Sohle aufs Parkett. Allerdings war die Leistung aus Jurysicht nicht so ansprechend. Insgesamt konnte das Paar nur magere zehn Punkte einstreichen. Jorge erklärte Manuela, dass sie ihr tänzerisches Potential noch nicht ausgeschöpft hat und forderte "mehr Tanz und weniger Comedy." Für den Kubaner war die Leistung dann fünf Punkte wert. Motsi Mabuse fand den Tanz im Oberkörper großartig. Leider war es bauchabwärts nicht gut. "Ich möchte mehr Tanz sehen, es fehlt an der Basis." Immerhin zog sie noch die Kelle mit der Vier. Vernichtend war das Urteil von Joachim Llambi: "Es war gar nicht so schlecht, es war Scheiße." Zwangsläufig konnte er nur einen Punkt geben.

"Frauen regier'n die Welt" war das Motto beim Slowfox von Simone Ballack und Erich Klann. Und Frau Ballack regierte zwar nicht die Welt, aber immerhin die Tanzfläche. Selbst der strenge Joachim Llambi fand lobende Worte. "Es war eine tolle Show und ein Top-Outfit." Und in Sachen Tanzen "war es deutlich besser als letzte Woche", so der Juror. Motsi bescheinigte Simone, dass sie jetzt mit der Konkurrenz mithalten könne. Es gab fünf Punkte und obendrein noch einen guten Rat von der Tänzerin: "Du musst mehr ausstrahlen." Auch Jorge sah eine deutliche Leistungssteigerung. Insbesondere die Haltung und die Bewegungen waren besser. Auf dem Konto schlug die Leistung mit sechs Punkte zu buche. Das Gesamtergebnis für Simone und Erich: 14 Punkte.

Die Messlatte für Sila Sahin und Christian Polanc lag nach den sensationellen 28 Jurypunkten aus der vergangenen Woche sehr hoch. Die beiden hatten die Samba auf ihrer Tanzkarte stehen und meisterten diese Aufgabe auch in dieser Woche hervorragend – auch wenn es nicht ganz so viel Jury-Lob gab. Jorge hatte viel Samba gesehen. Allerdings waren ihm die Bewegungen etwas zu hektisch. Ihm war der Tanz trotz der leichten Kritik sechs Punkte wert. Motsi zog in dieser Woche die Sieben für Sila und Christian. Fachkundig stellte sie fest, dass die Choreografie auch sehr schwer war. "Dir fehlt in Latein die Freiheit", kritisierte die Jurorin dennoch. Diesem Urteil schloss sich Joachim Llambi an. Für ihn war das zu diesem Zeitpunkt die beste Leistung des Abends. Er konnte sich zu sechs Punkten hinreißen lassen. Gute 21 Punkte für die Samba.

Bachelor Paul Janke und seine strenge Tanzlehrerin Ekatarina Leonova zeigten einen guten Slowfox zum Razorlight-Song "Wire To Wire". Und Paul zeigte, was in ihm steckt. Kurz und knapp war das Urteil von Herrn Llambi: "Es war deutlich besser als letzte Woche. Ich habe nicht viel zu bemängeln." Begeistert war auch Motsi: "Für mich bist du heute der Beste. Wenn heute ein Turnier wäre, hättest du gewonnen." Und auch Jorge war ganz aus dem Häuschen. "Ihr habt den Charakter des Tanzes gut interpretiert. Slowfox ist ein schwerer Tanz und du hast es gut gemacht." Satte 21 Punkte für das Konto von Bachelor Paul und Ekatarina.

Im zweiten Teil der fünften "Let's Dance"-Show war Teamgeist gefragt. Im Battle musste sich das Team "Baby Dolls" beim Mix aus Rumba und Jive beweisen. Manuela, Massimo, Jürgen, Melissa, Manuel und Oana rockten gemeinsam das Parkett. Der Tanz war so wild, dass Massimo die Hose platzte. Jorge freute sich über viel Spaß und Dynamik. "Der Teamgeist hat mir gefallen. Da waren ein paar Patzer, aber ihr tanzt im Team besser als alleine", stellte Motsi Mabuse fest. Dem schloss sich erneut Joachim Llambi an. "Ihr wart viel entspannter. Das müsst ihr in den Einzelperfomances zeigen. Das ist der richtige Weg." Insgesamt 18 Punkte für die Teammitglieder der Baby Dolls.

Dann kam das Team "Sexy six" mit ihrer Fusion aus Rumba und Jive. Paul, Simone, Christian, Sila, Erich und Ekatarina gaben alles und konnten sich einheitlich von der gesamten Jury Lob für die tänzerische Leistung abholen. Alle drei Juroren waren sich einig, dass das Tanzen viel besser war als bei der Konkurrenz. Doch der Spaß und die Show waren bei den "Baby Dolls" besser. Auch hier waren sich Motsi, Jorge und Joachim Llambi einig. So gab es dann am Ende 17 Punkte für die "Sexy six".

Bei der Entscheidung mussten dann am Ende Manuela Wisbeck und Jürgen Milski um den Einzug in die sechste Show bangen. Nach Auszählung der Zuschauerstimmen und der Jurypunkte musste sich Jürgen mit seiner Tanzpartnerin Oana Nechiti vom Tanzparkett bei "Let's Dance" verabschieden. Manuela und Massimo hingegen dürfen sich auf eine weiter Runde freuen.