Leben ohne Kehlkopf: Hildegard Dudda musste sprechen und schlucken neu lernen

9. Oktober 2018 - 17:20 Uhr

Jenke von Wilmsdorff trifft Hildegard Dudda

Für das RTL-Magazin "Extra" hat Jenke von Wilmsdorff Hildegard Dudda getroffen. Die 55-Jährige hat sich krankgeraucht. Hildegard war 35 Jahre lang Raucherin: ca. 20 Zigaretten am Tag, rund 250.000 in ihrem Leben. Vor anderthalb Jahren starb sie fast an Kehlkopfkrebs. Ihre bewegende Geschichte erzählt die lebensfrohe Frau im Video.

Beschwerden bei Kehlkopfkrebs oft erst in spätem Stadium

Wie beim Lungenkrebs, gilt auch beim Kehlkopfkrebs Tabakkonsum als Hauptrisikofaktor. Zudem wird vermutet, dass langjähriger Alkoholkonsum und das Arbeiten mit Chemikalien krebserregend sind. Symptome können langanhaltende Heiserkeit und dauerhafte Hals- und Schluckbeschwerden sein. Besonders gefährlich an dieser Krebsart: Im frühen Stadium treten nicht zwangsläufig Beschwerden auf. Heiserkeit und Schmerzen deuten oft auf ein fortgeschrittenes Stadium hin.

Leben mit Stimmprothese

Bei einer Operation im frühen Stadium kann durchaus die Stimme des Patienten erhalten werden. Ist der Krebs aber wie bei Hildegard Dudda zu sehr fortgeschritten, muss eventuell der gesamte Kehlkopf entfernt werden. Heute lebt Hildegard daher mit einer so genannten Stimmprothese. Sprechen und auch schlucken musste sie neu lernen.