Gemeinsames Statement mit Dr. LukeKesha beendet Missbrauchsstreit – nur wenige Wochen vor wichtigem Termin

Und plötzlich ziehen sich beide Gegner zurück! Im jahrelangen Missbrauchsskandal um Sängerin Kesha (36) und dem Plattenproduzenten Dr. Luke (49) haben sich beide Seiten drauf geeinigt, den Streit beizulegen.
Kesha und Dr. Luke beenden jahrelangen Streit um möglichen Missbrauch
„Kesha und Dr. Luke haben sich auf eine Beilegung des Rechtsstreits geeinigt und sich bereit erklärt, eine gemeinsame Erklärung über diese Beilegung abzugeben“, heißt es in dem Posting, das die Sängerin am 22. Juni auf Instagram teilt.
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Damit scheint der Missbrauchsskandal, der Kesha und Dr. Luke seit 2014 beschäftigt, beendet zu sein. Weiter folgt je ein Statement pro Seite. Die Sängerin selbst lässt verlauten: „Nur Gott weiß, was in dieser Nacht passiert ist. Wie ich immer gesagt habe, kann ich nicht alles wiedergeben, was passiert ist.“ Sie freue sich darauf, „die Tür zu diesem Kapitel meines Lebens zu schließen“. Außerdem wünsche sie allen Beteiligten „nichts als Frieden“.
In Dr. Lukes Statement geht es vor allem um einen: ihn selbst
Dr. Luke (bürgerlich: Luke Gottwald) bestreitet Keshas Vorwürfe auch in seinem abschließenden Statement vehement. Er wisse zwar zu schätzen, dass die Sängerin erneut zugegeben hat, nicht mehr alles aus der besagten Nacht in 2005 zu wissen. Trotzdem sei er sich „absolut sicher, dass nichts passiert ist“: „Ich habe sie nie unter Drogen gesetzt oder angegriffen.“
Seiner Familie zuliebe habe er fast zehn Jahre lang „hartnäckig dafür gekämpft“, seinen Namen reinzuwaschen. „Es ist an der Zeit, dass ich diese schwierige Angelegenheit hinter mir lasse und mit meinem Leben weitermache.“ Abschließend wünscht er Kesha „alles Gute“.
Rechtsstreit nur Wochen vor wichtigem Termin plötzlich beendet
2014 beschuldigte Kesha Dr. Luke, sie vergewaltigt zu haben. Er bestritt ihre Vorwürfe und klagte sie wegen Verleumdung an. Vor rund zwei Jahren verlangte sie von ihm, die Anwaltskosten für die laufenden Verfahren zu tragen.
Das Ende des Rechtsstreits zwischen beiden Parteien kommt überraschend – und nur wenige Wochen vor der geplanten Gerichtsverhandlung, so das US-amerikanische Portal TMZ. (cre)


