„Ich habe unheimliche Dinge in den Bergen erlebt!"Er gab es kurz vor seinem Tod! Julian Sands' letztes Interview sorgt für Gänsehaut

Seit Ende Juni ist es traurige Gewissheit: Julian Sands ist tot. Der 65-jährige Schauspieler kehrte im Januar von einer Wanderung in den kalifornischen Bergen nicht zurück. Nach monatelanger Suche wurde schließlich seine Leiche gefunden. Jetzt wurde ein Interview veröffentlicht, das der Hollywood-Star kurz vor seinem Verschwinden gegeben hat. Und das dürfte bei vielen für Gänsehaut sorgen.
Julian Sands sprach über die Gefahren des Bergsteigens
Julian Sands, der unter anderem aus den Filmen „Ocean's 13“ und „Zimmer mit Aussicht“ bekannt war, war nicht nur ein talentierter Schauspieler, sondern auch ein erfahrener Bergsteiger. In seinem letzten Interview, das er Ende 2022 mit dem britischen Newsoutlet Radiotimes führte, ging es genau um das Thema.
Der 65-Jährige war der Meinung, dass sich Bergsteigen und die Schauspielerei gut ergänzen: „Wenn du mit gefährlichen Bergen umgehen kannst, kannst du mit Sicherheit auch das Leben als Schauspieler bewältigen - die beiden ergänzen sich gut.“ Dass das Bergsteigen Risiken birgt, war dem Schauspieler bewusst. „Kameraden, mit denen ich früher geklettert bin, haben aufgehört, in die Berge zu gehen, zum Teil weil sie festgestellt haben, dass durch den Klimawandel die Felswände deutlich instabiler geworden sind, zum Teil auch wegen des Alters“, erklärte er.
Im Video: „Dexter“-Star Julian Sands ist tot
„Man kann mit menschlichen Überresten konfrontiert werden"
Vor der Kraft der Natur hatte Julian großen Respekt. „Ich habe unheimliche Dinge in den Bergen erlebt, wenn man weiß, dass an einem Ort viele Menschen ihr Leben verloren haben, sei es am Eiger oder in den Anden. Man kann mit menschlichen Überresten konfrontiert werden, und das kann erschütternd sein“. Diese Erfahrung beschrieb der „Dexter“-Star als „hypernatürlich“ und erzählte weiter: „Man ist in der Gegenwart der großen Natur, und die große Natur offenbart sich in ihrer ganzen Macht. Das kann uns über eine Schwelle der Überempfindlichkeit in ein Reich der Naturkräfte führen.“
Julian Sands war am 13. Januar in der Region Mount Baldy in den San-Gabriel-Bergen in Kalifornien (3.070 Meter) verschollen und wurde wenig später von seiner Familie vermisst gemeldet. In der Gegend, wo er wandern war, hatte es kurz zuvor geschneit und es bestand akute Lawinengefahr. Am 24. Juni wurden dort menschliche Überreste gefunden und die Identifizierung bestätigte schließlich, dass es sich um den Schauspieler handelte. Er hinterlässt seine Ehefrau Evgenia Citkowitz und drei Kinder. (tma)





























