Jenke-Experiment: Jenkes Drogen-Selbstversuch nicht jugendgefährdend

RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff macht das wirklich! Unter der Aufsicht eines Drogenexperten von der Uni Freiburg wird Jenke die Wirkung verschiedener Drogen ausprobieren.
Das Jenke-Experiment
RTL / Jürgen Schulzki, Drogen

Nach dem Drogen-Selbstversuch von RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff hat die deutsche Medienaufsicht keine Jugendgefährdung festgestellt. Der Konsum von Drogen sei weder verharmlost noch verherrlicht worden, sagte eine Sprecherin der für den Kölner Sender zuständigen Niedersächsischen Landesmedienanstalt in Hannover am Montag.

Einen Verstoß gegen den Jugendmedienschutz habe es nicht gegeben. Der 50-jährige RTL-Reporter hatte in einer am Montagabend vergangener Woche ausgestrahlten Reportage Drogen genommen, um ihre Wirkung zu testen - unter anderem Ecstasy, Ritalin, K.-o.-Tropfen und Speed, außerdem in Portugal LSD.

RTL hatte zur Sendung wie folgt Stellung genommen:

"Wir setzen uns mit dem Thema Drogensucht auseinander, weil es in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und damit höchst relevant ist. Dazu gehört die dokumentarische Darstellung des Missbrauchs und auch die berauschende Wirkung der Drogen, die ja die Sucht erst auslöst. Wir dokumentieren das Thema, anstatt es zu tabuisieren. Drogenkonsum wird nicht verherrlicht, sondern eingeordnet, um vor den zerstörerischen Konsequenzen zu warnen.

Viele Menschen sind mit Drogenmissbrauch oder Demenz konfrontiert, wissen aber wenig darüber. Hier setzen wir mit den Experimenten von Jenke an. Wenn wir damit viele Menschen erreichen und informieren können, freut uns das."