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Hochzeitsschwindler aus Ghana: Britin (68) heiratet viel jüngeren Mann und wird bitter enttäuscht

Um fast 20.000 Euro betrogen

Britin (68) heiratet viel jüngeren Mann und wird bitter enttäuscht

Beth heiratete ihren jungen Liebhaber in Ghana.
Beth Haining heiratete ihren jungen Liebhaber in Ghana.
Symbolfoto

Britin (68) hatte "magischen Sex" mit jüngerem Liebhaber

Beth Haining verliebte sich Hals über Kopf in einen etwa 30 Jahre jüngeren Afrikaner, nachdem sie ihn im Internet kennenlernte. Die 68-jährige hatte mit ihrem Liebhaber „magischen Sex“ und eine schöne Romanze, wie sie dem „Mirror“ erzählt. Schließlich heiratete Beth den Mann, der sich als Heiratsschwindler entpuppte. Der so liebevolle Mann betrog die 68-jährige Britin um fast 20.000 Euro. Mit ihrer Geschichte will Beth nun andere Frauen vor solchen Fehlern warnen.

Rodney bat die Britin sehr früh um Geld

Die Großmutter hatte ihr ganzes Leben lang als Bewährungshelferin und Sozialarbeiterin Geld gespart. Und ihre Ersparnisse gingen drauf, als Beth Haining den 30 Jahre jüngeren Mann im Internet kennenlernte. Er habe immer mit ihr geflirtet, sie habe sich in den Mann verliebt und ihn sogar in Ghana geheiratet. „Früher habe ich über Frauen gelacht, die sich in gut aussehende jüngere Liebhaber aus dem Ausland verliebt haben, und darüber nachgedacht, wie leichtgläubig und albern sie sind. Jetzt bin ich eine von ihnen“, erzählt die Britin der britischen Zeitung „Mirror“.

Beth war 63 Jahre alt als sie Rodney kennenlernte. Er arbeitete offenbar als Musiker in Accra, Ghana. Dort leitete Beth eine Wohltätigkeitsorganisation, die Waisenhäusern half. Sie lernten sich über einen gemeinsamen Freund im Internet kennen und hatten gemeinsame Interessen, wie die Leidenschaft zur Musik. Damals soll Rodney als Musikproduzent gearbeitet haben. Er habe wohl mit einigen großen Namen in Ghana zusammengearbeitet.

Beth: Junger Mann war sehr freundlich und offen

Rodney kam in einer schwierigen Phase in ihr Leben. Denn Beths Schwester war vor ein paar Jahren verstorben und ihre Mutter war an Demenz erkrankt. Rodney soll sehr freundlich und offen gegenüber Beth gewesen sein und gesagt haben, dass sie schöne Haare habe und er es kaum erwarten könne, sie zu berühren.

Beth hatte zwar gewusst, dass es einen Altersunterschied gab, aber Rodney soll ihr gesagt haben, dass er um die 40 war. Es dauerte nicht lange bis Rodney die Britin um Geld bat, und sie wollte es ihrem neuen Flirtpartner auch leihen. Zunächst lieh sie ihm 200 Pfund, später weitere 2.000 Pfund, um Musikausrichtung zu kaufen. Angeblich wollte er ihr das Geld später zurückgeben. Dann redeten sie darüber, dass sie sich wirklich mal treffen wollen. So hatte Rodney Beth darum gebeten, ihn in Ghana zu besuchen, was sie schließlich 2015 auch tat.

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Beth will andere Frauen vor Hochzeitsbetrügern warnen

Rodney begrüßte sie am Flughafen direkt mit einem Kuss. „Mir wurde klar, dass wir nicht nur Freunde sein würden. An dem Abend hatten wir Sex“, erzählt Beth. Das Paar hatte eine sehr romantische Zeit und Rodney fragte Beth direkt, ob sie ihn heiraten wolle. Mehrmals sagte sie nein, ihr war diese Schritt noch zu früh. Eines abends stellte er die Frage aller Fragen noch einmal in einem Club und stand dafür sogar auf der Bühne. Er soll gesagt haben, dass er sein Leben mit ihr verbringen wolle und für fünf Tage später eine Überraschungshochzeit vorbereitet habe. Unter Druck sagte sie offenbar dann doch „Ja“. Also ging sie am nächsten Tag ein Hochzeitskleid und Ringe kaufen. Eine Nachbarin sollte ihr die Scheidungspapiere aus ihrer ersten Ehe in den 70ern zusenden. Während der Hochzeit erfuhr Beth, dass Rodney doch nicht um die 40, sondern um die 30 Jahre alt war. Doch es war wohl zu spät zurückzukehren.

Zurück in England, besorgte sie alle nötigen Papiere und zahlte einem Anwalt 3.000 Pfund für ein Visum, damit Rodney zu ihr nach Worcestershire ziehen durfte. Ab da ging es in ihrer Beziehung bergab. Rodney habe mit ihr über alles gestritten. Beths Kinder mochten Rodney nicht. Schließlich erkannte die 68-Jährige, dass alles eigentlich nur eine Lüge war. Seinen Rückflug und die Kosten für die Scheidung hatte sie auch bezahlt. Ein richtige Enttäuschung für die Großmutter, die ein Jahr lang weinen musste und dieses Erlebnis nicht so leicht verkraften konnte.