Großbrand rief 140 Feuerwehrleute auf die Insel

Historische Scheune auf Fehmarn brennt ab

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
deutsche presse agentur

Amalienhof brennt lichterloh

Meterhohe Flammen: Der Amalienhof in Burg auf Fehmarn brannte komplett. Als die Feuerwehr Mittwochabend gegen 20:30 Uhr an dem historischen Hof eintraf, drang bereits überall aus der Scheune dichter dunkler Rauch. 140 Feuerwehrleute konnten nicht verhindern, dass die 1.200 Quadratmeter große Scheune bis auf die Grundmauer niederbrennt. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr konnte Brand nicht stoppen

Trotz massivem Wassereinsatz aus unzähligen Strahlrohren konnte das Großaufgebot der Feuerwehr den Brand nicht stoppen. Die Flammen breiteten sich immer weiter aus, bis die gesamte Scheune in Vollbrand stand. Die Bewohner des angrenzenden Wohnhauses wurden vorsichtshalber evakuiert. Da die Scheune bereits teilweise einstürzte, wurde auch ein Bagger an die Einsatzstelle beordert.

Das Feuer ging vom Dachstuhl der Scheune aus, in der Autoreifen gelagert wurden, so die Polizei. Die Ursache ist noch unbekannt, auch zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Schaulustige behinderten den Einsatz

Zahlreichen Schaulustige sollen sich vor Ort versammelt haben und den Einsatzkräften im Weg gestanden haben. Erst als die örtliche Polizei Verstärkung vom Festland bekam, konnten die Leute von der Brandstelle ferngehalten werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Warn-App Nina ausgelöst und eine Rundfunkdurchsage für die Anwohner veranlasst. (dpa/fst)