23. Mai 2019 - 19:33 Uhr

Diese drei Produkte sollen gegen Schnarchen helfen - wir machen den Test!

"Gute Nacht, Schatz!", ein Bussy und wenige Minuten später gleitet man ins Reich der Träume - eigentlich. Wäre da nicht dieses Sägen, dass kurze Zeit später einen radikal aus dem wohligen Dahingleiten reißt. Oft bleibt einem dann nichts anderes übrig, als seine sieben Sachen zu packen und auf die Couch umzuziehen. Doch woher kommt dieses fiese Geräusch überhaupt? Und wieso schnarcht man nur in Rückenlage? Im Video testen Linda und Nick für uns drei Produkte, die Hilfe im Kampf gegen das Schnarchen versprechen: Ein Rucksack, eine Nasenklammer und ein Fingerring.​

Schnarchen belastet die Beziehung

Schnarchen kann schnell zu einer Belastung für die Beziehung werden. Auch Linda und Nick kennen dieses Problem. Beinahe jede Nacht schnarcht ihr Liebster, sodass sie regelmäßig ins Wohnzimmer flüchten muss. Mit einem Dezibelmessgerät misst Linda mal für uns, wie laut Nicks Schnarchen ist. Um die 70 Dezibel. Das ist so laut wie ein Staubsauger bei der Arbeit.

So viel zu: Auch ich wünsche dir eine gute Nacht, Liebling. Blödmann. Doofer Schnarcher. Fällt mal wieder einen ganzen Wald. 

Entstehung des Schnarchens

Rund 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen schnarchen. Doch wieso schnarchen wir überhaupt? Beim Schlafen entspannt sich unsere Muskulatur, auch die im Mund- und Rachenbereich. Gaumensegel, Zungengrund und Rachenzäpfen rutschen nach hinten und es kann zu einer Verengung der Atemwege kommen. Die Luft kann schlechter entweichen. Beim Einatmen kommen die weichen Teile ins schwingen, wodurch das sägende Geräusch entsteht.

Schnarchen kann aber auch gesundheitliche Ursachen haben. Zum Beispiel, wenn die Mandeln oder Polypen vergrößert sind oder man eine verkrümmte Nasenscheidenwand hat.

Wer denkt, es gibt nur das eine Schnarchen - nein, nein. Es gibt verschiedene Arten des Sägens. Welche das sind, erfahrt ihr hier.

Wieso schnarchen wir nur in Rückenlage?

Denn nur in dieser Schlafposition können die schlaffen Körperteile nach hinten rutschen und die Atemwege verrengen. Schlafen wir auf der Seite oder auf dem Bauch, bleibt dieser Effekt aus.