Trend: High-Waist-Shorts

Frau stirbt fast wegen zu enger Jeans

Sam (25) aus North Carolina musste eine schmerzhafte Erfahrung machen. Ein Mode-Trend führte zu einer lebensbedrohlichen Situation.
Sam (25) aus North Carolina musste eine schmerzhafte Erfahrung machen. Ein Mode-Trend führte zu einer lebensbedrohlichen Situation.
© Tiktok / imtoooldtobeonthis

08. Oktober 2021 - 12:44 Uhr

Der Trend ging wohl nach hinten los

Die 25-jährige Sam aus North Caroliina, USA musste eine schmerzhafte Erfahrung machen. Und diese hatte mit einem Mode-Trend zu tun. Bei ihr folgte nämlich auf einen Tag in ihren neuen Shorts eine lebensbedrohliche Situation. Wie ist das möglich?

Die neue Jeansshort war zu eng

Wie die junge Frau auf Tiktok ihren Followern berichtet, trug sie zu einem ganztägigen Date ihre neueste Shopping-Errungenschaft: eine enge High-Waist-Jeansshort. Als sie sich für dieses Outfit entschied, hat sie vermutlich nicht gedacht, dass das später zu einem Krankenhausaufenthalt führen würde.

Weiter erzählt die 25-Jährige in ihrem Tiktok-Video, dass sie irgendwann gemerkt habe, dass ihre Unterhose durch die enge Jeansshort zu rutschen begann. Und zwar so, dass es zu einem Hosenzieher – oder auch Wedgie – kam.

Mit Hosenzieher ist hier nicht gemeint, dass ihr jemand einen solchen verpasst hat. Nein. Im Fall der 25-jährigen Sam ist damit gemeint, dass die Unterwäsche, so, wie es auch bei einem Hosenzieher-Prank passiert, in die Po-Ritze rutschte.

Ein ganzer Tag verging - ohne dass es sie weiter störte

Zwar habe sie der unangenehme Sitz ihrer Wäsche zunächst gestört. Dennoch verbrachte Sam so ein ganztägiges Date, das nach ihren Angaben von einem Brunch, über einen Serien-Marathon bis hin zu einer Abendveranstaltung reichte. So kam die junge Frau auf eine Zeit von sage und schreibe acht Stunden, die sie mit dem Wedgie verbrachte.

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Die Folge war ein Krankenhausaufenthalt

Am nächsten Tag habe sich Sam dann krank gefühlt. Sie ging zum Arzt und der habe eine Hautinfektion an ihrem Allerwertesten festgestellt, die mit Antibiotika behandelt werden musste. Aber damit war das Problem noch nicht behoben. Am nächsten Tag, so sagt sie, konnte Sam kaum noch laufen, weshalb sie sich entschied, erneut eine Notaufnahme aufzusuchen. Und hier kamen die Ärzte zu einer nochmal schlimmeren Diagnose: Cellulitis, eine Entzündung des Unterhautgewebes. Aber auch damit nicht genug. Diese Entzündung habe schon dazu geführt, dass bei Sam zusätzlich eine Sepsis, also eine Infektion des Blutstroms, diagnostiziert wurde. Und eine Sepsis kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Sam musste einige Tage im Krankenhaus verbringen. In ihrem Tiktok-Video erzählt sie, dass die Ärzte sogar darüber debattierten, ob sie sich einer OP unterziehen müsse, in der das geschädigte Gewebe entfernt worden wäre. Doch zum Glück sei sie um eine solche OP herum gekommen.

Aus einer lustigen Geschichte wurde eine Botschaft

Das ganze ist laut Sam nun schon rund drei Jahre her. In einem Interview mit BuzzFeed erzählt die junge Frau, dass sie eigentlich nur eine lustige Geschichte mit ihren Followern habe teilen wollen. Doch erzielt habe sie damit eine unerwartete Welle an Feedback von Menschen, die Ähnliches erlebt haben.

Auch wenn es sehr beschämend sei, seinen peinlichsten Moment im Internet zu veröffentlichen, so sei sie froh, den Menschen zeigen zu können, dass wir alle nur Menschen sind und jedem einmal etwas Peinliches widerfahren kann – dennoch gebe es keinen Grund, sich zu schämen. Und so wurde aus einer lustigen Geschichte eine wichtige Botschaft. (vho)