Aufstieg schon wieder futsch

Das HSV-Drama geht in die nächste Runde

Auch Übergangstrainer Horst Hrubesch schaffte nicht den Aufstieg mit dem HSV.
Auch Übergangstrainer Horst Hrubesch schaffte nicht den Aufstieg mit dem HSV.
© Getty Images, Bongarts, DAVO / GW

17. Mai 2021 - 6:04 Uhr

HSV bleibt zweitklassig

Aller schlechten Dinge sind drei – zumindest beim Hamburger SV. Der HSV verspielte durch ein 2:3 beim VfL Osnabrück endgültig und zum dritten Mal in Folge den ersehnten Aufstieg in die Bundesliga. Konkurrent SpVgg Greuther Fürth siegte gleichzeitig beim SC Paderborn 4:2. Die Hanseaten können nun auch rechnerisch nicht mehr den Relegationsplatz erreichen (sechs Punkte Abstand). Mehr wäre ohnehin nach der sportlichen Talfahrt seit Februar nicht mehr drin gewesen.

Bochum, Kiel und Fürth zittern weiter

Weitere Entscheidungen im Aufstiegsrennen blieben aus, weil das zweitplatzierte Holstein Kiel in Karlsruhe verlor (2:3) und auch Spitzenreiter VfL Bochum beim 1. FC Nürnberg patzte (1:1). Wer direkt hochgeht und wer in die Relegation (Stand jetzt gegen Werder Bremen) muss, entscheidet sich also erst am letzten Spieltag. Nur für den HSV ist jetzt schon klar: Auch im nächsten Jahr heißt der Alltag 2. Liga.

Bochum führt mit 64 Punkten die Tabelle an, Kiel folgt mit 62 Zählern. Fürth hat drei Punkte und ein Tor Rückstand auf Bochum. (msc)

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