31-Jähriger schwer verletzt - Täter auf der Flucht

Auf dem Kiez: Mann will Raubopfer helfen und wird niedergestochen

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Die Polizeibeamten fanden die verletzten Jugendlichen auf dem Kiez (Symbolbild)
imago stock&people, imago/Ralph Peters, Ralph Peters

Er wollte nur helfen und landete mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus: Eine Gruppe mutmasslich arabisch sprechender Menschen wollte das Smartphone eines 21-Jährigen rauben: „Ein 31-Jähriger eilte zu Hilfe und wurde daraufhin aus der Gruppe heraus mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt“, so Daniel Ritterskamp von der Polizeipressestelle Hamburg.

31-Jähriger erlitt lebensgefährliche Stichverletzungen

Der 31-Jährige wollte den Raub eines Smartphones von einem 21-Jährigen verhindern. Ritterskamp: „Beamte des Polizeikommissariats 15 fanden den schwer verletzten 31-Jährigen in der Straße Hamburger Berg auf. Nach geleisteter Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert und dort mit lebensgefährlichen Stichverletzungen stationär aufgenommen. Mittlerweile ist sein Zustand stabil.“ Der 21-Jährige wurde ebenfalls mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Täter flüchteten nach dem Angriff in eine unbekannte Richtung. Trotz sofortiger Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen konnten die Tatverdächtigen zunächst nicht gefunden werden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Überfall beobachtet haben. Spezialisten der Mordkommission haben jetzt den Fall übernommen. (dpa/kst)