Fünf Menschen in Scharm el-Scheich verletzt

Hai-Angriff beim Schnorcheln in Ägypten: Junge verliert Arm, Tauchlehrer das Bein

Ein Weißspitzen-Hochseehai: Normalerweise sind Angriffe vor der Küste Ägyptens selten
Ein Weißspitzen-Hochseehai: Normalerweise sind Angriffe vor der Küste Ägyptens selten
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29. Oktober 2020 - 8:36 Uhr

Not-OP ohne Erfolg

Hai-Angriff vor der Küste Ägyptens. Beim Schnorcheln im Ras-Mohammed-Nationalpark in der Nähe von Scharm el-Scheich sind laut örtlichen Behörden fünf Menschen verletzt worden. Ein Zwölfjähriger aus der Ukraine verlor seinen Arm, ein Tauchlehrer sein Bein.

Nur selten Angriffe im Roten Meer

Auch die Mutter des Jungen sei angegriffen worden und habe tiefe Bisswunden erlitten. Die Touristen wurden im Krankenhaus von Scharm el-Scheich behandelt, wo die Ärzte auf der Intensivstation trotz einer Not-OP den Arm des Jungen nicht mehr retten konnten.

Bei dem Tier soll es sich um einen etwa zwei Meter langen Weißspitzen-Hochseehai handeln. Im Roten Meer vor Ägypten kommen Hai-Angriffe nur selten vor. 2018 starb eine tschechische Touristin in Marsa Alam, 2010 kam eine Deutsche bei einer Serie von fünf Hai-Attacken innerhalb weniger Tage ums Leben.