GZSZ Folge 6150 vom 15.12.2016: Todesdiagnose für Till

15. Dezember 2016 - 13:35 Uhr

Das Schicksal schlägt zu

Katrin und Till sind unbeschreiblich glücklich miteinander. Für ihn schläft die Schickimicki-Geschäftsfrau sogar auf der Straße und selbst Till kann den sogenannten "Kapitalisten" etwas Positives abgewinnen. Sie wollen sich nie wieder trennen. Doch das Schicksal ist nicht auf ihrer Seite. Tills Sturz vom Rad war doch nicht unbedenklich. Die Untersuchungsergebnisse bringen eine grausige Wahrheit ans Licht.   

Philip: "Eine Behandlung ist nicht möglich"

Katrin (Ulrike Frank) wartet vor dem Untersuchungszimmer auf Till (Merlin Leonhardt) und ahnt, dass mit den Untersuchungsergebnissen etwas nicht stimmt. Ungeduldig sitzt sie auf dem Krankenhausflur und wird immer nervöser. Sie versucht ganz ruhig zu bleiben, doch sie weiß, sie könnte es nicht ertragen, wenn Till etwas zustoßen würde. Till hingegen ist ganz entspannt. Er kann sich nicht vorstellen, dass Philip (Jörn Schlönvoigt) schlechte Nachrichten für ihn hat. Philip fällt es schwer, dem sympathischen und lebenslustigen Till, die ganze Wahrheit zu sagen. "Die Bewegung deines Körpers wird übers Gehirn gesteuert. Beim Lancaster-Syndrom sterben die zuständigen Gehirnzellen langsam ab und können die Impulse nicht mehr weiterleiten, in Folge dessen sterben die Nervenbahnen ab und die Muskelgruppen können nicht mehr angesteuert werden", verliert Philip sich in seinen wissenschaftlichen Erklärungen. Verunsichert schaut Till auf und versucht Philips Arztgerede zu folgen. "Der Patient verliert Stück für Stück die Kontrolle über seine Körperfunktionen", schließt Philip schließlich einen Vortrag.

Till ist geschockt, doch er versucht, ruhig zu bleiben. Er ist niemand, der sofort aus der Rolle fällt, sondern erst reichlich über alles nachdenkt. So will Till wissen, wie die Behandlung aussieht. Doch Philip kann ihm nicht helfen. Niemand kann ihm helfen. "Eine Behandlung ist nicht möglich", sagt Philip resigniert. Tills Todesdiagnose ist besiegelt.