GZSZ-Folge 6066 vom 18.08.2016: Hat Rosa Chris' Opa auf dem Gewissen?

18. August 2016 - 8:39 Uhr

Das Wiedersehen mit seiner Familie reibt Chris auf

Chris (Eric Stehfest) versteht sich mit Sunny (Valentina Pahde) immer besser. Nach der geplatzten Hochzeit hat er sich ihrer angenommen und versucht, sie aufzumuntern. Dabei hat Chris gemerkt, dass Sunny ein guter Kumpel ist und gar nicht so oberflächlich wie er immer dachte. Nun muntert sie ihn auf, da er seit der Ankunft seines Bruders und seiner Mutter in Berlin etwas neben der Spur läuft. Die Begegnung mit ihnen wirbelt alte Gefühle und Enttäuschungen wieder auf. Chris hatte die Vergangenheit so schön verdrängt und tut sich nun schwer, sich seinen Gefühlen zu stellen. Doch so sehr er sich auch bemüht, Rosa (Joana Schümer) und Felix (Thaddäus Meilinger) laufen ihm immer wieder über den Weg. Gerade als er mit Sunny über den Kiez radelt, erspäht er die beiden. Sofort ist seine gute Laune verflogen. "Mir kommt gleich das Kotzen, wenn ich die beiden sehe. Auch nach zehn Jahren", sagt er unvermittelt zu Sunny. Obwohl er gerade noch mit Sunny flirtete, zieht er sich nun blitzschnell in sein Schneckenhaus zurück. Selbst einen gemeinsamen Kaffee mit Sunny lehnt er ab.

Chris: "Du bist schuld"

Doch sein Bauwagen ist kein guter Rückzugsort mehr. Dort wartet nämlich seine Mutter Rosa auf ihn. Der Empfang ist alles andere als herzlich. Doch Rosa versucht, Chris' Ablehnung zu überspielen: "Ich wollte dich sehen. Wir sind doch eine Familie", sagt sie freundlich. Doch Chris lässt sich so schnell nicht befrieden. "In einer Familie bringt man sich doch nicht gegenseitig um", fragt Chris seine Mutter provokativ. Rosa muss schlucken und zögert mit ihrer Antwort. "Ich vermisse deinen Großvater ganz genau so", bringt sie schließlich ehrlich hervor. Doch Chris glaubt ihr diese Gefühle nicht. Rosa versucht sich zu rechtfertigen: "Das Haus musste saniert werden. Ich hatte für ihn eine sehr großzügige Abfindung ausgehandelt und ich war dabei ihm eine neue Wohnung zu besorgen." Doch Chris lässt diese Ausflüchte seiner Mutter nicht gelten: "Er hatte doch schon eine, bis du sie an irgendeinen Immobilienhai verkauft hast." Der alte Streit zwischen Mutter und Sohn ist wieder entbrannt. Die vielen Jahren, die vergangen sind, haben nicht dazu geführt, dass die beiden verständnisvoller aufeinander zugehen. "Er hätte es überall besser haben können und komfortabler. Hätte ich wissen sollen, dass er sich deswegen umbringt", bricht es aus Rosa heraus. Doch Chris hat kein Mitgefühl mit seiner Mutter. Seine Meinung steht fest: Seine Mutter ist am Tod seines geliebten Opas schuld. "Ja, konntest du, weil du ihn gekannt hast. Du bist schuld und das weißt du auch", schreit Chris seine Mutter an. Feindlich stehen sich Chris und seine Mutter gegenüber. Chris kann seiner Mutter nicht verzeihen. Für ihn hat sie seine Familie zerstört. Er will nie wieder etwas mit ihr zu tun haben.