GZSZ-Folge 6065 vom 17.08.2016: Chris trifft auf seinen verhassten Bruder

17. August 2016 - 9:10 Uhr

Stress mit dem Bruder statt Wiedersehensfreude

Chris (Eric Stehfest) stinkt es mächtig, dass plötzlich sein Bruder und seine Mutter in Berlin auftauchen. Er will mit den beiden reichen Schnöseln nichts zu tun haben und mit ihnen nicht in Verbindung gebracht werden. Sobald er einen von ihnen erspäht, verfinstert sich seine Miene, wie nun im 'Mauerwerk'. "Such dir eine andere Bar in Berlin", macht er seinem Bruder Felix (Thaddäus Meilinger) eine klare Ansage. Felix passt er auch nicht, seinem so unangepassten Bruder Chris über den Weg zu laufen. Wie Konkurrenten gehen sie auf einander los. "Die Musik ist echt nervig", versucht Felix seinen Bruder zu kränken. "Dann verpiss dich doch", schießt Chris zurück. Außerdem stellt er gegenüber einem Bruder klar, dass er ihrer Mutter Rosa (Joana Schümer) nicht erzählen soll, wo er arbeitet. Chris hat keine Lust, auf seine Mutter zu treffen. Für Felix ist diese offene Feindschaft nichts Neues, doch sie verletzt und so geht der Schlagabtausch weiter. "Wir haben es begriffen, Christian. Wir sind böse Kapitalistenschweine und du willst nichts mit uns zu tun haben. Keine Panik, deine Mutter ist auch mit dir durch, nachdem du einfach so abgehauen bist", macht Felix Chris keine Hoffnung, dass ihre Mutter sich noch im Geringsten für ihren jüngsten Sohn interessiert. Felix leert seinen Drink und lässt Chris alleine an der Bar stehen. Doch Chris' Laune ist nicht mehr zu retten. Die Erinnerung an seine Mutter und seinen Bruder hatte er verdrängt. In Berlin war er weit weg von seiner Vergangenheit als reicher Bankierssohn. In Berlin ist er der Unangepasste, der Revolutionär. Mit dem Auftauchen von Rosa und Felix in seinem Kiez hatte er im Traum nicht gerechnet.

Chris: "Meine Mutter und Felix, die sind für mich das Allerletzte"

Chris' Laune wird auch nicht besser, als sich herumspricht, dass er der reichen Bankendynastie Lehmann aus Hamburg entspringt. Sunny (Valentina Pahde) kommt als Erste hinter sein Geheimnis und spricht ihn darauf an. Sie will wissen, warum er nicht erwähnt hat, dass seine Familie sich bei Gerners Bauprojekt eingekauft hat. "Meine Mutter und Felix, die sind für mich das Allerletzte", gibt Chris ohne Umschweife zu. Dabei ahnt Chris nicht, dass seine Mutter gerne das Kriegsbeil mit ihm begraben würde. Doch Felix will seine Mutter vor den Schmerzen bewahren, die eine erneute Ablehnung von Chris zwangsläufig mit sich bringen würden. "Ich habe ihn gestern getroffen, zufällig. Mama, er hasst dich. Er wird dir das mit Opa nie verzeihen", erklärt Felix ihr. Wird Rosa das abhalten, Chris zu suchen?