Griechenland: S&P hebt Kreditwürdigkeit an

13. Februar 2016 - 0:30 Uhr

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands nach dem erfolgreichen Anleihenrückkauf um mehrere Stufen angehoben. Die Bewertung erhöhe sich von einem teilweisen Zahlungsausfall ('SD') auf 'B-', teilte die Agentur mit. Dies entspricht einer spekulativen Anlage. Der Ausblick sei stabil.

S&P begründete den Schritt mit der starken Bestrebung der Euro-Partner, das Land in der gemeinsamen Währungszone zu halten. Athen hatte zuletzt Anleihen im Volumen von mehr als 30 Milliarden Euro am Markt aufgekauft. Erst vergangene Woche hatten die Euro-Finanzminister nach monatelanger Hängepartie 49,1 Milliarden Euro an Notkrediten endgültig freigegeben.