Abschied von der "Bude 4"

"Goodbye Deutschland"-Auswanderer Branda und Wiegand müssen ihre Erotik-Bar auf Gran Canaria schließen

30. November 2021 - 12:01 Uhr

Emotionales Ende für die Erotik-Bar

2012 eröffnete Branda Krohn auf Gran Canaria mit ihrem Partner Wiegand die Bude 4. Die frivole Cocktailbar für Singles und Paare wurde schnell zum Geheimtipp. Über acht Jahr lang war die Bude 4 eine Auswanderer-Erfolgsgeschichte. Auch, weil Branda als Gastgeberin der erotischen Bar in ganz viele Rollen schlüpfte. Sie servierte Getränke, sang und tanzte an der Stange. Nebenbei produzierte sie mit Partner Wigand sogar erotische Musikvideos. All die Mühen waren am Ende vergebens. Über 100.000 Tausend Euro haben die Auswanderer über die Jahre in ihre Bar gesteckt. Doch die vielen Lockdowns und sinkenden Urlauberzahlen machten der Bude 4 am Ende den Garaus. Den emotionalen Abschied von der Bar zeigen wir im Video.

Branda will zurück in ihren alten Job

Doch wie soll es nun weitergehen? Im Moment leben die Auswanderer von Wigands Rente, ihren Ersparnissen und dem Geld aus dem Verkauf der Bar. Doch Branda fühlt sich mit ihren 57 Jahren noch zu jung für die Rente. Ihr spukt schon seit längerem eine andere Idee im Kopf herum. Branda würde sich am liebsten in ihrem alten Job als Kosmetikerin selbstständig machen. Eine Möglichkeit wäre, sich übergangsweise ein kleines Studio Zuhause einrichten. Und hoffen, dass Gran Canaria schon bald wieder von Urlaubern überrannt wird. Nur wann wird das sein?

Zuverdienst als Erotikmodel

Ein paar Monate später erzählt uns Branda, dass sie nun mit Jobs als Erotikmodel Geld für die Auswandererkasse dazuverdient. Ein Kosmetikstudio hat Branda doch nicht eröffnet.

Die ganze Auswanderergeschichte gibt es auch auf RTL+. (apa)