Gemeinsam deutsche Flüsse vor Verschmutzung retten

Zehntausende wollen bei "RhineCleanUp" Müll sammeln

Zahlreiche Helferinnen und Helfer haben sich bereits für die Aktion angekündigt.
Zahlreiche Helferinnen und Helfer haben sich bereits für die Aktion angekündigt.
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11. September 2021 - 15:05 Uhr

Samstag soll deutschlandweite Aktion starten

Hier eine Maske, dort eine Plastiktüte: Oft wird Müll achtlos weggeworfen. Freiwillige Helfer wollen das nicht hinnehmen und treffen sich zum Müllsammeln. Unter dem Namen "RhineCleanUp" finden regelmäßig Müllsammel-Aktionen statt. So auch am Samstag, wo deutschlandweit an acht Flüssen Müll eingesammelt werden soll. Die Initiatoren erwarten bis zu 40.000 Helferinnen und Helfer.

Zahlreiche Helfer kündigten sich bereits im Voraus an

Tausende Menschen wollen am Samstag das Ufer des Rheins in Nordrhein-Westfalen von Müll befreien. Allein in Düsseldorf werden etwa 2.000 freiwillige Müllsammler bei der Aktion "RhineCleanUp" (Rheinsäuberung) erwartet, wie ein Sprecher mitteilte. In Köln organisiert der Verein Krake zwei Aktionen, bei denen etwa 600 Menschen erwartet werden.

"Wir gehen davon aus, dass wir die 40.000 diesmal auf jeden Fall knacken werden", sagte einer der Initiatoren, Joachim Umbach, der Deutschen Presse-Agentur. Vor einem Jahr hatten an einem Aktionstag rund 35.000 Freiwillige die Ufer der Flüsse Rhein, Mosel und Ruhr von insgesamt 320 Tonnen Abfall befreit. Diesmal, im vierten Jahr von "Rhine Clean Up", kommen laut Umbach erstmals auch die Flussufer von Main, Lahn, Nahe, Kinzig und Selz dazu.

Freiwillige können spontan helfen

Auch entlang der Ruhr in Essen oder am Flussufer von Main und Mosel soll Müll eingesammelt werden. Wer mit anpacken möchte, findet auf der Homepage der Aktion die Standorte und Treffpunkte. Insgesamt rechnen die Initiatoren mit bis zu 40.000 freiwilligen Helfern in Deutschland und den Nachbarstaaten. Ziel des Aktionstages sei es, den Rhein "von der Quelle bis zur Mündung" zu säubern, heißt es auf der Homepage. Bei Social Media teilen bereits viele Helfer ihre Eindrücke des gemeinsamen Saubermachens unter dem Hashtag #RhineCleanUp. (dpa/kse)

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