"Wir können uns nicht erklären, wer zu so einer Tat fähig ist."Hunderte Autoreifen zerstochen bei Pfadfinder-Camp bei Celle

Pfadfinder Lager bei Celle
Pfadfinder Lager bei Celle/Credit: CPD e.V
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Aktuell findet bis zum 8. August das Bundeslager der Deutschen Pfadfinder in Bennebostel bei Celle statt. Rund 1.400 Menschen nehmen daran teil, viele davon Kinder und Jugendliche. In der Nacht zum Mittwoch (3.8.) gab es eine böse Überraschung für die Teilnehmer: 92 Pkw wurden beschädigt, denn Unbekannte stachen 300 Autoreifen auf.

Wer steckt hinter den zerstochenen Reifen? Bislang hat die Polizei keine Verdächtigen

In einer Stellungnahme schreibt uns die Organisation: „Wir können uns nicht erklären, wer zu so einer Tat fähig ist und haben niemanden im Verdacht. Die Rückmeldungen zu unserer Anwesenheit in Celle waren bisher alle positiv. Die Nachricht über die zerstochenen Reifen war gestern Morgen natürlich ein Schock, aber der Stimmung der Teilnehmenden hat das keinen Abbruch getan.“ Man habe aber eine zusätzliche Nachtwache am Parkplatz eingerichtet. Dank der Unterstützung von Anwohnern hoffe man, dass alle Teilnehmer am Sonntag mit ihren Autos und neuen Reifen nach Hause fahren können. Wer hinter der Tat steckt, ist noch unklar. Auch ob dahinter eine religiöse Motivation stecken könnte: Die rund 1.400 Camper in Bennebostel gehören einer christlichen Gruppe von Pfadfindern an. Die Polizei Celle nimmt Hinweise entgegen.(lsi)