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Gefangen im fünf Grad kalten Meer! Seenotretter bergen hilflosen Kitesurfer aus Nordsee

Gefangen im fünf Grad kalten Meer!

Seenotretter bergen hilflosen Kitesurfer aus Nordsee

Dem Kiter ist es nicht gelungen alleine an Land zurückzukehren. (Symbolbild)
Dem Kiter ist es nicht gelungen alleine an Land zurückzukehren. (Symbolbild)
Pixabay

Alleine konnte der Mann das Festland nicht erreichen

Dieser sportliche Ausflug hätte auch böse enden können! Was braucht ein Kiter mehr als ordentlich Wind und Wellen, um über die raue Nordsee zu surfen und ein Gefühl von Freiheit zu erleben. Doch der Wind kann auch schnell gefährlich werden: Am Sonntagnachmittag haben Seenotretter vor Büsum einen Kitesurfer retten müssen – alleine an Land zurückkehren: Unmöglich!

Ablandiger Wind und eine gefährliche Strömung

Dem Mann sei es bei starkem ablandigen Wind und Ebbstrom nicht gelungen, mit seinem Kiteboard an Land zurückzukehren, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. Das Meer hielt ihn gefangen: Wind und Ebbe waren einfach zu stark, um dagegen anzukämpfen. Auch nachdem er den Kiteschirm gelöst hatte, konnte er im brusttiefen Wasser aufgrund der starken Strömung das Festland nicht mehr erreichen. Vom Land aus behielt die Freiwillige Feuerwehr Büsum den Kiter in der Perlebucht im Blick und lotste die Seenotretter zu dem verzweifelten Mann.

Glück im Unglück!

Die Seenotretter konnten den Mann an Bord des Seenotrettungskreuzers „Theodor Storm“ ziehen. Dem Wassersportler ging es den Angaben zufolge den Umständen entsprechend gut. Eine Unterkühlung oder Verletzungen hatte er demnach offenbar nicht. Die Wassertemperatur vor Büsum beträgt zurzeit etwa fünf Grad. (dpa/cto)