Transfer-Hammer!

Cristiano Ronaldo steht kurz vor 200 Millionen Euro-Wechsel

Zu viel für sein Ego: Ronaldo feiert sein "Nicht-Tor" Die Highlights des 9. WM-Tages
02:13 min
Die Highlights des 9. WM-Tages
Zu viel für sein Ego: Ronaldo feiert sein "Nicht-Tor"

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Der Rubel rollt. Bei der WM in Katar und wohl auch einmal mehr bei Cristiano Ronaldo, diesem alternden Superstar mit dem immer noch übergroßen Ego. Die spanische Zeitung „Marca“ berichtet, dass “CR7“ nach Saudi-Arabien wechselt. Dafür soll er 200 Millionen Euro kassieren.

Cristiano Ronaldo: Für zweieinhalb Jahre nach Saudi-Arabien?

200 Millionen Euro, das wissen Sie, sind eine Menge Geld. Davon kann man zum Beispiel 40 Mal WM-Held Niclas Füllkrug verpflichten, sich 1000 Ferrari Portofino M gönnen oder ca. 66 Yachten (20 bis 25 Meter lang).

Oder eben Cristiano Ronaldos Dienste für zweieinhalb Jahre. So viel soll dieser bei einem Wechsel nach Al-Nassr im Golfstaat dann verdienen, inklusive Werbeeinnahmen.

Dem Bericht zufolge steht eine Unterschrift bald bevor. Aktuell spielt Ronaldo mit seiner Nationalmannschaft bei der WM in Katar. Für Aufsehen sorgte er mit seinem Nicht-wahr-haben-Wollen, dass ein Teamkollege und nicht er ein Tor im Spiel gegen Uruguay erzielt hatte. Wie auch immer, einen Rekord hat er immerhin aufgestellt. Er traf auch bei seiner fünftem WM, das schaffte vorher keiner.

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Großer Krach mit United - was sind die Optionen?

Weniger gut läuft es im Verein. Nach seinem spektakulär ausgetragenen Krach mit Manchester United wurde zu Beginn der WM sein Vertrag aufgelöst. Zuvor hatte er ein Skandal-Interview gegeben und mit dem Club abgerechnet, bei dem er einst den Durchbruch schaffte.

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Nun also braucht er im neuen Jahr einen neuen Club. Für eine europäische Top-Liga wie die Bundesliga wird es inzwischen schwierig. Ganz einfach: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr. Zu viel Gehalt, zu viel Diva, zu wenig Leistung. So fand Ronaldo schon im Sommer keinen passenden Abnehmer, auch Borussia Dortmund oder FC Bayern weigerten sich. Ähnlich sieht es in der italienischen oder spanische Liga aus. Auch eine Rückholaktion vom Jugendclub Sporting Lissabon scheint aus diesen Gründe unwahrscheinlich – auch wenn seine Mutter noch immer vom ersten Proficlub Ronaldos schwärmt und ihren Sohn dort gerne spielen sehen würde.

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Auch Lionel Messi begehrt

Realistischer erscheint da schon ein Wechsel in die amerikanische Major Soccer League MLS. Dorthin verschlägt es mutmaßlich auch seinen großen Widersacher Lionel Messi. Der Argentinier spielt Medienberichten zufolge künftig für Inter Miami, dem Team von David Beckham. Dass beide Weltstars dort spielen, gilt als ziemlich unrealistisch. Die Einigung wurde aus dem Messi-Lager bisher dementiert. Falls der „Floh“ aber abspringt, wäre Florida (wo es keine Einkommenssteuer gibt) eine ansprechende Lösung für Ronaldo, auch wenn die Liga sportlich wenig relevant ist.

Bis dahin bleibt also Al-Nassr, 18-maliger saudischer Meister und aktuelle Nummer zwei in Saudi-Arabien, die aussichtsreiche Option für den fünfmaligen Weltfußballer. Sportlich ist die Nummer nicht reizend, es sprechen dann aber doch 200 Millionen Gründe dafür. (msc)