Dippemess soll im Herbst stattfinden

Frankfurt möchte auf ältestes Stadtfest trotz Corona nicht verzichten

Dippemess in Frankfurt
Dippemess in Frankfurt
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14. April 2021 - 7:59 Uhr

Auch andere Städte optimistisch

Rummel in Corona-Zeiten? Daran ist aktuell nicht wirklich zu denken. Viele Volksfeste in Hessen sind wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Einige Städte haben ihre Veranstaltungen auch für dieses Jahr schon gestrichen. Die Stadt Frankfurt will aber auf ihr ältestes Fest in diesem Jahr nicht verzichten und auch andere Städte sind optimistisch.

Kirmes mit Abstand

Autoscooter, Pommes rot weiß und Kettenkarussel: Frankfurt will sein ältestes Stadtfest in diesem Jahr stattfinden lassen – trotz Corona. "Für den Herbst sind wir wirklich optimistisch, dass die Dippemess unter gewissen Voraussetzungen stattfinden kann", sagte der Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt, Thomas Feda. Dennoch müssten die Besucher mit Einschränkungen rechnen, Abstände und gewisse Regeln wären dabei Pflicht.

Nachdem die Dippemess im Frühjahr wegen Corona ausgefallen war, plant die Tourismus+Congress GmbH bereits Ersatzveranstaltungen. So soll das Frankfurter Mainfest im August von vier Tagen auf zwei Wochen verlängert werden - wenn die Corona-Lage es zulässt.

Veranstalter beklagt: "Es fehlt die Stimmung und das Lebendige in der Stadt"

Die fehlenden Feste in der Stadt haben das Leben in Frankfurt, laut Feda, im vergangenen Jahr verändert. "Es ist viel Tradition und Brauchtum bei solchen Festen dabei - da fehlt dann was", sagte er. "Das sind mehr als Umsatzeinbußen, das hat was Emotionales. Es fehlt die Stimmung und das Lebendige in der Stadt."

Auch deshalb ziehen viele andere hessischen Städte nach. Das Stadtfest in Wiesbaden im September zum Beispiel werde auch regulär geplant.

In Darmstadt hingegen wurde das beliebte Schlossgrabenfest wegen der Corona-Pandemie bereits gestrichen. Wenig Hoffnung auf Rummel gibt es auch in Fulda. Bislang gebe es zwar keine Absage des für Juli geplanten Stadtfestes, allerdings erscheine die Durchführbarkeit angesichts der derzeitigen Bedingungen zweifelhaft, teilte die Stadt mit. Fulda plane aber unabhängig davon eine Reihe von kleineren Veranstaltungen für den Sommer, "um die Innenstadt als Erlebnisraum für die Menschen im Bewusstsein zu halten."

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