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Formel 1: Mick Schumachers Wagen brennt, Qualifying in Gefahr - Charles Leclerc top, Mercedes stark

Leclerc auch im 3. Training vorne, Mercedes stark

Bremsen fangen Feuer - Mick Schumacher muss um Quali bangen

Formula 1 2022: Spanish GP CIRCUIT DE BARCELONA-CATALUNYA, SPAIN - MAY 20: Mick Schumacher, Haas VF-22 during the Spanish GP at Circuit de Barcelona-Catalunya on Friday May 20, 2022 in Barcelona, Spain. Photo by Carl Bingham / LAT Images Images PUBLI
Mick Schumacher
www.imago-images.de, IMAGO/Motorsport Images, IMAGO/Carl Bingham

Schreck-Moment in Barcelona: Das 3. Freie Training zum Formel-1-GP von Spanien begann für Mick Schumacher mit einem Feuer-Fehlstart. Die Bremsen an seinem Haas VF-22 fingen Feuer, die Session war für ihn damit früh beendet. Die schnellste Runde am Samstagmittag im katalonischen Glutofen drehte in 1:19,772 Minuten wieder Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Damit ist der Monegasse Top-Favorit auf die Pole Position.

Bremsen fackeln ab - Sorgenfalten bei Schumacher-Team

Rauch, Qualm, Feuer – keine zehn Minuten nach Start des 3. Freien Trainings machten die Hinterradbremsen am Haas-Boliden von Mick Schumacher schlapp. Sie fingen Feuer, Schumi junior drehte schnell in die Box ab, wo seine Mechaniker schon mit Feuerlöscher warteten. Nachdem sie ordentlich Schaum in den Bremsschacht gesprayt hatten, ging das Feuer zwar rasch aus, die Folgen aber waren unübersehbar. Schumacher musste fortan in der Garage zuschauen, das Training war für ihn vorzeitig beendet.

Das Team hofft, den VF-22 von Schumacher bis zum Qualifying ( ab 16 Uhr im Live-Ticker bei rtl.de ) wieder flott zu bekommen. Vorsorglich soll das Getriebe gewechselt werden. Wird sein Auto nicht rechtzeitig fertig, wäre das der nächste bittere Rückschlag für den 23-Jährigen. Im vergangenen Rennen war er kurz vor Ende in Sebastian Vettel gecrasht – der Punkte-Traum wieder einmal geplatzt.

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Auch bei Gasly raucht's

Schumacher war indes nicht der einzige Pilot mit technischen Schwierigkeiten am Samstag. Zuvor hatte es schon aus dem Wagen von AlphaTauri-Fahrer Pierre Gasly heftig geraucht. Auch der Franzose musste in der Box warten – für ihn war das 3. Training wegen einer „Überhitzung“ gelaufen.

Überstunden hatte es in der Nacht von Freitag auf Samstag bei Ferrari und McLaren gegeben. Für Lando Norris und Carlos Sainz gab es ein neues Chassis. Der Spanier in Reihen von Ferrari wartet weiter auf seinen ersten Sieg in der Formel 1.

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Leclerc holt das Trainings-Triple, Verstappen nah dran

Teamkollege Charles Leclerc war indes wie schon zuvor in den beiden ersten Übungseinheiten auch im 3. Freien Training das Maß der Dinge. Auf eine Runde mit geringer Tankfüllung ist das italienische Team in Barcelona offenbar nicht zu schlagen. Der WM-Leader geht als Top-Favorit ins Pole-Rennen am späten Nachmittag.

Mercedes bestätigte die ansteigenden Form mit den Plätzen 3 und 4 für George Russell und Lewis Hamilton. Russell fehlten 0,148 Sekunden auf die Bestzeit, Hamilton knapp zwei Zehntel. Der Rekordweltmeister war auf den Gerade sogar der Schnellste – die Silerpfeile scheinen weiter Aufwind zu haben.

Leclercs WM-Rivale Max Verstappen (Red Bull) fuhr auch am Samstag zunächst hinterher. Am Ende der Session dampfte er auf weichen Reifen seinen Rückstand dann aber auf 72 Tausendstel ein – Platz zwei für den Niederländer.

Schon den Freitag hatte Ferrari dominiert, der Tagessieg war an Leclerc gegangen. Mercedes zeigte sich mit dem Update-Paket verbessert – ebenso wie Aston Martin. Großes Thema aber war das Copy-Gate des Vettel-Teams mit seinem, „grünen Red Bull“. Inzwischen hat Aston Martin auf die Vorwürfe reagiert und diese zurückgewiesen. Man habe definitiv keine Daten von anderen Teams erhalten, sagte Technikchef Andrew Green. Auch Sebastian Vettel betonte, dass man seit 2021 zwei Entwicklungsstränge verfolgt habe und nun eben auf den zweiten setze.

Auf dem Asphalt schrieb das Team weniger Schlagzeilen. Am Samstag wurde Vettel mit dem quasi-neuen Wagen Zwölfter (+1,1), Teamkollege Lance Stroll folgte vier Ränge dahinter (+1,7). (msc)