Fahrerplanung bei den "Bullen"

Marko exklusiv: Perez wohl auch 2022 bei Red Bull

Der Bulle und der Ober-Bulle: Sergio Perez und Max Verstappen.
Der Bulle und der Ober-Bulle: Sergio Perez und Max Verstappen.
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28. Juli 2021 - 17:39 Uhr

Gute Karten für Perez

Ist die Silly Season im Hause Red Bull schon vorbei? Das Team setzt offenbar auch in der kommenden Saison auf Sergio Perez an der Seite von Topstar Max Verstappen. Das deutete RB-Motorsportberater Helmut Marko im exklusiven RTL-Interview an. Das Team hat eine Option, den Vertrag des 31-Jährigen über 2021 hinaus zu verlängern.

RB will Pläne nach Sommerpause verkünden

Nach der Sommerpause, die mit dem Rennen in Spa Ende August endet, soll eine Entscheidung bei Red Bull getroffen werden. Dann sollten "wir soweit sein, dass wir unsere Fahrerpaarungen sowohl für Red Bull als auch AlphaTauri bekannt geben werden", sagte Marko im Gespräch mit RTL-Reporter Felix Görner.

Hier finden Sie die Übersicht über die Verträge der Formel-1-Stars.

Laut Marko setzt der Rennstall mit ziemlicher Sicherheit im kommenden Jahr auf die bewährten Piloten. "Im Prinzip wollen wir die bestehenden Paarungen aufrechterhalten. Aber das braucht Zeit, da beziehen wir allen Fakten, die relevant sind, ein", sagte der Österreicher.

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Perez auf Rang 5 der Fahrerwertung

Perez war zur laufenden Saison von Racing Point (heute Aston Martin) zu Red Bull gewechselt, ersetzt dort Alex Albon, der nach seiner Beförderung ins Bullen-Cockpit nicht gänzlich überzeugen konnte. Der Mexikaner erlebt bislang eine Saison mit Aufs und Abs. In Frankreich raste er aufs Podium, beim Aserbaidschan-GP holte er nach dem Reifenplatzer von Verstappen den Sieg auf dem Stadtkurs. In Silverstone wurde Perez nur 16. Derzeit steht er mit 104 Zählern auf Rang 5 der Fahrerwertung.

Red Bull hatten sich zuletzt eine deutliche Absage von George Russell eingefangen. Der Brite bekannte sich im exklusiven RTL-Interview klar und deutlich zu Mercedes. Der 23-Jährige gilt als Top-Favorit auf den Sitz 2022 neben Lewis Hamilton.

Red Bulls Schwesterteam AlphaTauri dürfte derweil 2022 mit dem Duo Pierre Gasly und Yuki Tsunoda weitermachen. Während Gasly wie schon in der Vorsaison auch dieses Jahr bärenstark fährt, leistet sich Rookie Tsunoda immer wieder klassische Anfängerfehler.

Marko glaubt dennoch an den jungen Japaner. Dessen Umzug nach Italien in die Nähe der AlphaTauri-Fabrik sei "ein positiver Schritt" gewesen, so Marko. "Aus dem wird schon noch was." (mar/msc)