Neues Schuljahr kann trotzdem startenNach heftiger Explosion in Finkenwerder Schule: Polizei konnte die Ursache ermitteln

Im Juli kam es zu einer Explosion in der Stadtteilschule Finkenwerder in Hamburg.
Im Juli kam es zu einer Explosion in der Stadtteilschule Finkenwerder in Hamburg.
RTL Nord

In der Nacht vor dem letzten Schultag kam es in Juli zu einer verheerenden Explosion in der Stadtteilschule Finkenwerder in Hamburg. Teile des Gebäudes wurden komplett zerstört, Zeugnisse verbrannten und der Schock saß bei der Schulgemeinschaft tief. Die Polizei konnte nun aber die Ursache für die Explosion ermitteln und auch dem baldigen Schulstart steht nichts mehr im Wege.

Gasleitung als Ursache der Explosion

Es war Glück im Unglück: Denn bei der Explosion in der Stadtteilschule Finkenwerder befanden sich zu dem Zeitpunkt am 7. Juli keine Personen in dem Gebäude. Mitten in der Nacht werden mehrere Räume zerstört – die Polizei weiß nun auch warum: Eine defekte Gasleitung löste die heftige Explosion aus, erklärt ein Sprecher der Polizei in einem Gespräch mit RTL.

Klassenräume sind wieder nutzbar

Es gibt jedoch auch positive Nachrichten, denn der Schulbetrieb kann zu Beginn des neuen Schuljahres fast wie gewohnt starten. „Klassenräume können regulär genutzt werden, die Mängel sind behoben“, erklärt Peter Albrecht von der Hamburger Schulbehörde. Zudem seien mobile Klassenräume aufgestellt worden, da manche der Fachräume noch nicht wieder genutzt werden könnten. „Der scheidende und der neue Schulleiter sind fast durchgängig im Einsatz und vor Ort. Allen ist daran gelegen, dass das Schuljahr gut starten kann und wir sind davon überzeugt, dass das gelingen wird“, teilt Albrecht gegenüber RTL mit. (anr)