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Federico Martin Amburu: Argentinischer Rugby-Star beim Ausgehen in Paris erschossen

Er wurde nur 42 Jahre alt

Argentinischer Rugby-Star beim Ausgehen in Paris erschossen

File - Argentina's Federico Martin Aramburu, center, runs with the ball during their Rugby World Cup Group D match between Argentina and Georgia, Tuesday Sept.11, 2007 at the Stade Gerland stadium in Lyon, central France. Former Argentina rugby playe
Federico Martin Aramburu.
MDB TH**LON**, AP, MARK BAKER

Der ehemalige argentinische Rugby-Nationalspieler Federico Aramburu ist erschossen worden. Wie die französische Zeitung „L’Équipe“ berichtet, ist der Ex-Profi in Paris vor einer Bar in einen heftigen Streit geraten. Eine Mordermittlung ist eingeleitet worden.

Tödliche Schüsse vor einer Bar

In der Nacht von Freitag auf Sonntag ist Aramburu mit Freunden in Paris unterwegs gewesen. Am frühen Morgen ist es in einer Bar im 6. Arrondissement, am linken Seine-Ufer, zu einem heftigen Streit mit einer anderen Gruppe gekommen. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, sollen die beiden Gruppen von den Türstehern getrennt geworden sein. Wie ein Pariser Polizeisprecher bestätigte, ist kurze Zeit später die andere Gruppe zurückgekehrt und hat aus einem Auto Schüsse abgegeben. Der Argentinier starb noch am Tatort.

Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes und sucht die Todesschützen.

Aramburu wurde mit Biarritz Meister

Federico Martin Aramburu hat 22 Länderspiele für Argentinien bestritten und 2007 die Weltmeisterschaft in Frankreich gespielt. Von 2004 bis 2010 spielte er in Frankreich für die Rugby-Vereine Biarritz, Perpignan und Dax. Mit Biarritz wurde er zweimal Meister der Top 14 (höchste französische Rugby-Liga). (lgr/reuters)