Lewandowski-Transfer könnte Bewegung bringen

Bringt ein Positionswechsel Gnabry zur Verlängerung?

 08.05.2022, Fussball 1. Bundesliga 2021/2022, 33. Spieltag, FC Bayern München - VfB Stuttgart, in der Allianz-Arena München. Serge Gnabry FC Bayern München Torjubel, ***DFL and DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/o
Serge Gnabrys Zukunft in München ist offen.
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Den FC Bayern beschäftigt dieser Tage nicht nur die Causa Robert Lewandowski, sondern auch die Zukunft von Serge Gnabry. Möglicherweise haben beide Fälle sogar etwas miteinander zu tun. Denn verlässt Lewandowski tatsächlich den deutschen Fußball-Rekordmeister, könnte dies Gnabrys Schicksal in München verändern, wie "Sport Bild" nun enthüllt hat.

Gnabry: Bayern-Angebot würde ihn zum Top-Verdiener machen

Es ist derzeit gar nicht so einfach, allen Spekulationen und Gerüchten rund um den FC Bayern zu folgen. Bei den Münchnern gibt es gleich mehrere Baustellen, die der Klub gern möglichst schnell schließen würde. Eine davon hat mit Serge Gnabry zu tun. Der Nationalspieler hat seit Monaten ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorliegen, zögert aber noch, seinen derzeit nur noch bis 2023 datierten Kontrakt, auszudehnen.

Dabei ist die Offerte der Vereinsbosse angeblich mit einem Jahresgehalt von bis zu 19 Millionen Euro versehen, mit dem Gnabry nah an die Top-Verdiener Thomas Müller (circa 20 Millionen Euro im Jahr) und Co. heranrücken würde.

Das Problem: Die Münchner brauchen zeitnah Planungssicherheit, wollen Gnabry nur allzu ungern im kommenden Jahr ablösefrei gehen lassen. Verlängert der 26-Jährige nicht, soll er noch im Sommer verkauft werden, so heißt es. Oder: Wie der "kicker" zuletzt berichtete, möglicherweise sogar auf der Tribüne landen.

Bayern hoffen wohl auf Unterschrift vor der WM

So weit ist es allerdings noch nicht. Nach "Sport Bild"-Informationen hofft man in München, dass die zum Jahresende anstehende WM dafür sorgt, dass Gnabry verlängert, um einen klaren Kopf für das große Turnier zu haben.

Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff ließ mit Blick auf den FC Bayern bereits durchscheinen, dass Gnabrys Lage beim deutschen Serienmeister derzeit nicht einfach ist.

Darüber wird sich der 26-Jährige in der Sommerpause sicher auch einige Gedanken gemacht haben. Und wie es deshalb in den kommenden Monaten für ihn weitergeht, bis Mitte November in Katar der WM-Ball rollt.

In München ist solange natürlich die Sorge da, dass es Gnabry so macht wie sein Kumpel David Alaba: Mit Vertragsende den Verein zu verlassen. Auf Alabas Geburtstagsparty zeigte sich Gnabry zumindest bestens aufgelegt – ein Abend, an dem er seine Zukunftsfragen wahrscheinlich einfach mal ausgeblendet hat.

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FC Bayern: Gnabry als Lewandowski-Ersatz?

"Es kann ein Problem besonders in einem WM-Jahr sein, wenn es zu viele Top-Spieler im Kader gibt, die alle Einsatzminuten wollen und brauchen und für sich den Anspruch haben zu spielen", wird Bierhoff vom Fachblatt zitiert. Die Verpflichtung von Sadio Mané, der wie Gnabry auf den Außenbahnen aktiv ist, macht es dem deutschen Nationalspieler nicht leichter.

Allerdings gibt es Licht am Ende des Tunnels. Denn sollte Lewandowski den FC Bayern doch in Richtung Barcelona verlassen, was derzeit vielfach angenommen wird, weil das Tischtuch zwischen ihm und den Münchnern nach den eindeutigen Wechselabsichtsäußerungen des Polen zerschnitten scheint, gibt es eine neue Möglichkeit für Gnabry. (ana/sport.de)