Krasse Gewalt in GriechenlandFans von Olympiakos Piräus stürmen Platz und gehen auf Polizisten los

DAS hat mit Fußball wirklich nichts mehr zu tun! Beim Derby in der griechischen Liga zwischen Olympiakos Piräus und AEK Athen ist es zu schlimmen Szenen gekommen. Kurz nach Schlusspfiff stürmten Fans der Heimmannschaft auf den Rasen des Georgios-Karaiskakis-Stadions, warfen Rauchbomben und Sitzschalen. Spieler und Verantwortliche von AEK mussten in die Kabine flüchten.


Präsident stachelt den wütenden Mob an
Doch warum die schlimmen Aggressionen? Zunächst läuft es sportlich nicht wirklich rund für Olympiakos. Der 47-fache Meister (zuletzt drei Saisons in Folge) liegt nur auf Rang drei der Tabelle – mit neun Zählern Rückstand auf die Spitze. Dort liegt ausgerechnet AEK Athen, gemeinsam mit Panathinaikos. Auch im Derby selbst gab es für Piräus nichts zu holen, am Ende hieß es 1:3 – und die Wut der Fans eskalierte.
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Angestachelt wurde der Mob noch von Olympiakos-Präsident Evangelos Marinakis. Kurz zuvor war auch der auf den Platz gestürmt und hatte den Schiedsrichter verbal angegriffen. „Die Betrüger und Gauner haben gezeigt, dass sie keine Skrupel haben“, schimpfte er: „Ganz Griechenland ist angewidert.“
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Manipuliert der Verband die Meisterschaft?
Zudem protestierte Olympiakos in einer Stellungnahme gegen den griechischen Fußballverband und die Regierung, diese hätten „den Fußball getötet“. Dem Verband wirft der größte Klub des Landes vor, die Meisterschaft zu manipulieren. Das sorgte bei den eigenen Anhängern offensichtlich auch für eine kurze Zündschnur. (nlu/sid)




