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Europa League Highlights im Video: Eintracht Frankfurt zieht mit Sieg über West Ham United ins Finale ein

Sieg gegen West Ham

Der Traum lebt! Eintracht Frankfurt im Europa-League-Finale

Finale: Eintracht Frankfurt gelingt historischer Coup Europa-League-Wahnsinn
06:45 min
Europa-League-Wahnsinn
Finale: Eintracht Frankfurt gelingt historischer Coup

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Der Traum lebt, Sevilla kann kommen! Eintracht Frankfurt steht im Finale der UEFA Europa League. Das Team von Trainer Oliver Glasner gewann das Halbfinal-Rückspiel vor 48.000 frenetischen Fans im heimischen Waldstadion mit 1:0 (1:0), das Hinspiel in London hatten die Frankfurter mit 2:1 für sich entschieden.

Der Knackpunkt in einer spannenden Partie gegen West Ham schon in Minute 19. West Hams Abwehrmann Aaron Cresswell sieht nach einer Notbremse die Rote Karte, die Eintracht nutzt die Überzahl wenig später eiskalt aus. Nach feinem Zuspiel von Ansgar Knauff steht Rafael Borré im 16er blank, schiebt die Murmel flach ins linke Eck (26.). Es ist das Goldene Tor, das Tor zum Endspiel am 18. Mai. In Sevilla treffen die Frankfurter dann auf die Glasgow Rangers, die RB Leipzig ausschalteten.

Die Spielzusammenfassung gibt’s oben im Video.

Den Europa-League-Wahnsinn hier noch einmal auf RTL+ erleben

Frankfurt vs. West Ham - alle Highlights im Video

Nach dem Abpfiff gab’s in Frankfurt kein Halten mehr. Tausende Eintracht-Fans stürmten den Rasen, umarmten ihre Euro-Fighter, ihre Europapokal-Helden. Es dauerte, bis die Polizei die Situation in kontrolliertere Bahnen lenkte. Frankfurt kann am 18. Mai zum zweiten Mal einen Europapokal gewinnen. 1980 hatte die SGE den UEFA Cup erobert.

Wahnsinn! Eintracht-Fans rasten aus und stürmen den Platz

Frankfurt-Wunder: Tausende Fans stürmen den Platz Was für Bilder!
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"Ein Traum wird endlich wahr. Weltklasse", sagte Eintrachts Präsident Peter Fischer umringt von feiernden Fans bei RTL: "Sie haben das abgewichst gespielt. Das haben diese Stadt und dieses Umfeld verdient. Das ist Fußball. Und jetzt gewinnen wir das Ding."

Im atemberaubend lauten Frankfurter Hexenkessel überzeugten die Hessen wie schon beim beeindruckend souveränen 2:1 im Hinspiel in London. Rafael Borre (26.) traf für die SGE, die nach Rot gegen West Hams Aaron Cresswell (17., nach Videobeweis) lange in Überzahl spielte. Der emotionale Fußballabend befeuerte die Eintracht-Hoffnungen auf eine Wiederholung des UEFA-Cup-Triumphs von 1980.

Anders als vor drei Jahren machte die Eintracht diesmal dank eines souveränen Auftritts den letzten Schritt ins Endspiel - damals war der Traum vom Titel dramatisch im Halbfinale beim FC Chelsea geplatzt. Die Frankfurter bleiben in ihrem Lieblingswettbewerb in dieser Saison dazu ungeschlagen.

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Viel Prominenz in Frankfurt

Seit Tagen hatte sich die ganze Stadt in einem Rausch befunden, die Euphorie war nicht erst seit dem Sensationstriumph gegen Barcelona gewaltig. Im Vorfeld kam es allerdings auch zu Ausschreitungen beider Fanlager.

Auf der Tribüne tummelten sich UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und Bundestrainer Hansi Flick. Dazu ehemalige Eintracht-Trainer wie Friedhelm Funkel, Armin Veh oder Niko Kovac, selbst der in Ungnade gefallene Adi Hütter.

Glasner schickte seine Elf trotz der ausgezeichneten Ausgangslage mit der klaren Forderung ins Spiel, "dass wir hier auf Sieg spielen von der ersten Sekunde an". Dabei setzte er im Vergleich zum Hinspiel wieder auf den zuletzt gesperrten Evan Ndicka, für den verletzten Jesper Lindström begann Jens Petter Hauge.

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Fan-Liebling Hinteregger früh raus

Nach einer eindrucksvollen Choreo startete die Partie vor 48.000 größtenteils in weiß gekleideten Fans allerdings mit einem Schock für die Eintracht. Abwehrchef Martin Hinteregger verletzte sich in einem Sprintduell und musste bereits nach sieben Minuten durch Almamy Toure ersetzt werden.

Doch nachdem Cresswell wegen einer Notbremse an Hauge vom Platz geflogen war, nutzten die Hessen gleich ihre Überzahl. Am Ende des ersten sehenswerten Angriffs schob Borre frei aus rund zehn Metern ein. Die Führung gab den anfangs noch nervös wirkenden Frankfurtern spürbar Sicherheit. Bei der einzigen Offensivaktion der Gäste rettete Evan Ndicka auf der Linie (44.).

Auch nach der Pause kontrollierte die Eintracht das Geschehen. West Ham gab sich zwar in Unterzahl nicht auf, die Angriffe der Engländer verpufften aber meist. Ein Kopfball von Craig Dawson (60.) war lange die beste Möglichkeit. Frankfurt verwaltete die Führung und verpasste es, den zweiten Treffer nachzulegen. In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig, auch West Hams Teammanager David Moyes (78.) sah Rot. (sid/mar)