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Eltern aufgepasst! Warum Kinder und Farbeimer nicht zusammen in ein Zimmer gehören

Darum sollten Sie Ihre Kids niemals beim Streichen alleinlassen

Eltern aufgepasst! Warum Kinder und Farbeimer nicht zusammen in ein Zimmer gehören

Eine Küche, in der zwei Kinder mit weißer Wandfarbe alles vollgeschmiert haben.,
Der Anblick, als Hayley Kidd zurück in die Küche kommt.
Kennedy News and Media

Sie sehen vielleicht unschuldig aus, haben es aber scheinbar faustdick hinter den Ohren: Bonnie (4) und Harry (1) spielen eigentlich friedlich im Garten, als ihre Mutter Hayley Kidd (27) das Streichen der Küche kurz unterbricht: „Während sie draußen gespielt haben, dachte ich, ich lauf’ nur schnell nach oben zur Toilette“, sagt sie der britischen Zeitung „Metro“. Weil sie noch ein bisschen Wäsche wegräumen muss, kommt sie erst nach etwa fünf Minuten wieder in die Küche. Der Anblick: Ein Albtraum für alle Eltern.

Die Küche ist kaum noch wiederzuerkennen

Zurück in der Küche stellt die Zweifach-Mama fest, dass der weiße Farbeimer auf der Anrichte der Küche offenbar nicht weit genug von ihren Kids entfernt war. Wie Hayley Kidd erzählt, sei ihr Töchterchen Bonnie auf den Schrank geklettert, habe sich aus der Schublade eine Kelle genommen und mit dieser angefangen, die Farbe durch den gesamten Raum zu werfen. Das Ergebnis: Nicht nur die Wände, sondern auch der Boden, die Schränke, die Arbeitsplatte, sämtliche Elektronik und das kleine Brüderchen sind voller weißer Farbe.

Mutter kniet neben ihrer 4-jährigen Tochter, die in der Mitte steht. Rechts sitzt der einjährige Sohn im Kinderwagen.
Die kleine Familie aus Knaresborough, North Yorkshire, in Großbritannien: Mama Hayley Kidd (27) mit ihrer Tochter Bonnie (4) und dem kleinen Harry (1).
Kennedy News and Media

Wie reagiert Hayley auf den Streich?

In dem Moment, als ihre Mama wieder in die Küche kommt, scheint sich die kleine Rabaukin Bonnie ihrer Schuld sofort bewusst zu sein: „Ich habe sie gefragt, was sie getan hat und sie sagte, dass es ihr leid tue“, erinnert sich Mutter Hayley gegenüber „Metro“.

Erstaunlich: Der Erzieherin ist es irgendwie gelungen, einen kühlen Kopf zu bewahren: „Ich habe tief durchgeatmet. Bonnie hat gefragt, ob ich sauer bin. Ich sagte nur, dass ich nicht glücklich bin mit dem, was sie gemacht hat“, berichtet die 27-Jährige weiter. Und es hilft ja auch nichts: Kurzerhand schnappt sie sich ihre zwei kleinen Chaoten, trägt sie ins Bad und wäscht die Farbe ab.

Küche mit weißen Wänden und grauen Schränken im Holzoptik.
So sieht die Küche aus, wenn die Kleinen nicht gerade einen Farbeimer in die Finger bekommen haben.
Kennedy News and Media
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Putzen bis in die frühen Morgenstunden

Um die Schweinerei wieder sauber zu machen, benötigt Hayley mit der Hilfe ihres Bruders zwölf Stunden. Die ganze Nacht lang verbringen die beiden damit, die angetrocknete Farbe von den Küchenmöbeln und dem Boden abzukratzen. Der ganze Schabernack hat Hayley schließlich noch 500 Pfund (umgerechnet knapp 590 Euro) gekostet, da sie den Ofen, die Heißluftfritteuse, die Mikrowelle und einige Steckdosen ersetzen muss. Ihr Fazit: „Ich habe meine Lektion gelernt. Ich weiß jetzt, wozu Kinder in einer so kurzen Zeit fähig sind“, erklärt sie der „Metro“. „Sie sehen aus wie Engel, […] sind aber kleine Teufelchen.“ (lma)

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