Hündin Stella jaulte mit letzter Kraft - nur so machte sie sich bemerkbar

Elf Einsatzkräfte befreien blinde Hündin aus drei Meter tiefer Jauchegrube

Mit letzter Kraft jaulte Hündin Stella aus der Grube und machte so auf sich aufmerksam.
Mit letzter Kraft jaulte Hündin Stella aus der Grube und machte so auf sich aufmerksam.
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21. Oktober 2021 - 11:42 Uhr

Die Rettungsaktion dauerte etwa zwei Stunden

Elf Einsatzkräfte waren am Mittwochnachmittag an einer tierischen Rettungsaktion in Storbeck beteiligt: Hündin Stella fiel offenbar aus Versehen in eine drei Meter tiefe Grube: "Das Tier ist 16 Jahre alt, sie ist schwerhörig und ist zum Teil blind", erläutert die Besitzerin. Mit letzter Kraft jaulte Stella aus der einer Jauchegrube, die etwa 40 Zentimeter hoch mit Fäkalien gefüllt war, um Hilfe. Nach einer etwa zweistündigen Rettungsaktion gelang es den Feuerwehrleuten, die Hündin aus der Misere zu befreien.

Die Einsatzkräfte kämpften mit Herzblut um die Hündin

Hündin Stella Jauchegrube
Elf Einsatzkräfte waren daran beteiligt, die 16-jährige Hündin zu retten.
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Hündin Stella Jauchegrube
Als die Feuerwehrleute die Hündin befreien konnten, war sie stark unterkühlt.
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"Für uns war dies kein alltäglicher Einsatz"

Mit Schutzkleidung und Atemschutzgeräten aufgrund der Fäkalien in der Grube versuchten die Einsatzkräfte, Seile um die Hündin zu binden, um sie zu befreien. Dies gestaltete sich schwierig –letztendlich gelang es mithilfe von Steckleitern, Seilen und einem Schlauch. "Für uns war dies kein alltäglicher Einsatz, da die Einsatzkräfte das Vertrauen zu dem Tier aufbauen müssen", so Einsatzleiter Sebastian Giesert. Stella geht es nach der Rettungsaktion soweit gut – die Rettungskräfte übergaben sie stark unterkühlt an ihre Besitzerin, die sie mit Decken und einem Bad wärmte. (jos)