Opfer war Tierarzt aus SüdafrikaSimbabwe: Elefant trampelt Tourist tot - sein Sohn muss es mit ansehen

Im Mana-Pools-Nationalpark in Simbabwe wurde eine 71-jähriger Tourist von einem Elefanten zu Tode getrampelt. Das Opfer, ein Tierarzt aus Südafrika, war mit seinem 41-jährigen Sohn auf einem Spaziergang, als der Elefant die Männer angriff. Doch nur einer der beiden konnte sich rechtzeitig retten, wie Inashe Fawrawo, der Sprecher der Nationalparkbehörde mitteilt.
Der 71-Jährige schaffte es nicht rechtzeitig ins Auto
Der Nationalpark war für den 71-jährigen Tierarzt aus Südafrika kein unbekannter Ort – er soll Mana Pools in den letzten 35 Jahren fast jährlich besucht haben. Doch dieses Mal endete ein Morgenspaziergang tödlich. Vater und Sohn seien ein Stück mit dem Auto gefahren, dann ausgestiegen und etwa 40m weit gelaufen, als ein Elefantenweibchen die Männer attackierte. „Aufgrund seines Alters schaffte es der ältere Mann leider nicht zum Auto“, berichtet der Sprecher der Nationalparkbehörde. Der 41-Jährige habe deshalb mit ansehen müssen, wie das wilde Tier seinen Vater tötete.
Sprecher der Nationalparkbehörde zeigt sich besorgt
im Westen Simbabwes kam es in der gleichen Woche zu einem weiteren tödlichen Vorfall. Ein Mitarbeiter einer Artenschutzorganisation wurde von einem Elefanten zu Tode getrampelt. „Wir sind äußerst besorgt, weil allein in einer Woche zwei Menschen getötet wurden“, äußert sich der Sprecher der Nationalparkbehörde. Simbabwe leide unter heißem und sehr trockenem Wetter, weshalb viele Tiere auf Nahrungssuche seien. Deshalb dringen einige der wilden Tiere in von Menschen bewohnte Gebiete ein, erklärt er die aktuelle Lage. (kwa)