Tief LIAM bringt Ekel-Wetter ins Land

Jetzt kommt der Wetterwechsel: Es wird milder mit Regen, Glätte im Berufsverkehr und Sturm

Schnee und Eisregen sorgen für Glätte Bald wieder gefährliche Wetterlage
01:50 min
Bald wieder gefährliche Wetterlage
Schnee und Eisregen sorgen für Glätte

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von Oliver Scheel

Nach ein paar recht ruhigen, aber grauen Wintertagen kommt nun wieder ordentlich Bewegung ins Wetter-Karussell. Es ist das Tief LIAM, das den Wetterwechsel bringt. Schon am Abend ziehen von Nordwesten her Schauer ins Land. Und weil es mit LIAM milder wird, müssen wir damit rechnen, dass es am Donnerstagmorgen enorm glatt wird – denn der Regen fällt auf gefrorenen Boden. Glätte ist aber nicht das einzige Problem, das LIAM mit sich bringt.

Fällt bei Ihnen Regen oder Schnee? Ein Blick auf unser Niederschlagsartradar verrät es

Problemtag Donnerstag: Glätte im Berufsverkehr

Die Grafik zeigt die mögliche Glätte am Donnerstagmorgen, 26.01.2023
Donnerstagmorgen könnte es in einem breiten Streifen gefährlich glatt werden.
wetter.de

Am Mittwochabend ziehen an der Küste dichte Wolken auf und bringen Regen, der sich im Laufe der Nacht bis ins Binnenland ausbreitet. Dabei besteht Glatteisgefahr. Die bleibt vor allem in der Mitte Deutschlands auch am Donnerstagfrüh noch bestehen.

In einem Streifen von NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bis nach Mecklenburg-Vorpommern und ins nördliche Brandenburg fällt zunächst Schnee, der in tiefen Lagen aber in Regen übergeht. Besonders tückisch: Durch den Regen sind mögliche Eisflächen auf der Fahrbahn kaum zu erkennen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Fahrten über Land und in Kurven. Das Glatteis wird viele Pendler im Berufsverkehr erwischen.

Südlich des Mains wird sich das winterliche Wetter halten, da kann es dann zu Schneefällen kommen. Auch da droht also Glätte – die Schneeglätte dürfte aber nicht ganz so tückisch werden wie die Eisglätte im Norden.

Gut zu wissen: Diese Arten von Glätte gibt es

Freitag Regen und Schnee - Wochenende windiger und milder

Auch am Freitag ist die Schnee- und Eisglätte noch nicht gebannt: Besonders im Süden und Osten erwarten wir etwas Schneefall, in tiefen Lagen fällt wiederum Regen oder Schneeregen.

Über das Wochenende wird es etwas milder, die Glättegefahr geht zurück. Allerdings werden uns die 4 oder 5 Grad im Regen ziemlich eklig vorkommen. Denn im Norden wird es zunehmend windig. Besonders an der Küste kommen die Regenschauer mit stürmisch auffrischendem Wind daher.

Das Ganze mündet dann möglicherweise sogar in einen Sturm. Während die Schneefallgrenze bis zum Montag auf 600 Meter ansteigt, nimmt der Wind zu. An der Küste wird es Sturmböen geben, auf dem Brocken im Harz sind sogar Orkanböen drin.

Die Zusammenfassung: Erst Regen und Glätte im Norden, weiterhin Schnee im Süden. Am Wochenende langsam milder, dafür immer stürmischer, besonders an der Küste. Tief LIAM versaut uns also das Wochenende.

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(osc)